Mazda MX-5 RF Skyactiv-G, 184 Mini Cooper S: Test

Mazda MX-5 RF gegen Mini Cooper: Beide lieben Kurven, beide bereiten Laune, beide sind erschwinglich. Wer den Bogen besser raushat, klärt ein Vergleich.

Herrlich, so viel Stammtisch auf einem Haufen. Mazda MX-5 RF gegen Mini Cooper heißt auch: Roadster gegen „Hot Hatch“, Saugmotor contra Turboaggregat, analog-klassischer Apparat tritt gegen durchvektorisierte Elektronikmaschine an.

Hinterrad- gegen Frontantrieb, Leichtgewicht steht typischen modernen Pfunden gegenüber. Kurz: Der eine macht’s mit Seele, der andere mit Sachverstand. Das „Bessere“ ließe sich hier wohl nächtelang ausdiskutieren.

Wirklich günstig sind beide nicht

Da machen wir nicht mit. Wir reden nicht, wir messen. Den objektiven Beleg liefert bei so fundamentalen Differenzen nämlich nur ein Vergleichstest nach AUTO BILD-Wertung. Doch der Vollständigkeit halber: In einem Punkt sind sich Mazda MX-5 RF und der recht neue Mini Cooper S absolut einig. Sie schmusen für ihr Leben gern mit Kurven und liefern schnell konsumierbaren Fahrspaß wie kein anderer in dieser Preisliga.

Wobei: Beide Testwagen satteln auf ihre Grundpreise (Mazda 40.590 Euro, Mini 31.650 Euro) noch mal deftig drauf. Denn unser MX-5 RF Skyactiv-G fährt als Homura-Linie mit Recaro-Sitzen, Bilstein-Fahrwerk und Brembo-Bremsen vor – das treibt den Kaufpreis auf 44.590 Euro. Im Mini Cooper S dagegen stecken das XL-Paket für 5640 Euro sowie JCW Trim für 4800 Euro – was die Endsumme inklusive 650 Euro für 18 Zoll große Leichtmetallräder auf 42.740 Euro hebt.

Bei Mazda gibt es für so viel Geld einen knackigen Roadster mit elektrisch betätigtem Aluminium-Klappdach und 184 PS, bei Mini bekommt man sogar den 204 PS starken Dreitürer in Verbindung mit einer Siebengang-Doppelkupplung sowie mit einer Extraportion Sport-Zierrat.

Mehr Alltagsnutzen steckt im Mini

So weit die Prospekt-Theorie. Die praktischen Unterschiede fahren wir auf dem Handlingkurs des Contidroms bei Hannover heraus. In kleinen Bereichen sogar schon auf dem Weg dorthin, auf der Autobahn. Denn hier haben wir ziemlich schnell festgestellt: Der Mini kann auch reisen.

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