Den einstigen Mazda-Slogan erfüllt der CX-80 wörtlich: Mit Raum für bis zu sieben Insassen, in unserem Fall für sechs. Dazu Sechs-Zylinder-Diesel für den 1000-km-Hupfer
Mazda traut sich ganz ungeniert, gegen den Mainstream anzufahren: Mit einem 3,3 Liter Turbodiesel unter der Motorhaube. Während die Mehrzahl der Autobauer dem Selbstzünder abgeschworen haben, weil dieser nach dem Dieselgate-Skandal rund um Abschaltvorrichtungen zur Manipulierung von Abgaswerten in Verruf geraten war, lässt die Japaner all das völlig kalt.
Die Ingenieure aus Hiroshima haben ihr Flaggschiff, den Mazda CX-80, mit einem Reihensechszylinder ausgestattet. Dabei sind die Zylinder in einer geraden Linie entlang der Kurbelwelle angeordnet. Der Vorteil gegenüber klassischen V6-Motoren besteht in einer größeren Laufruhe und geringerem Kraftstoffverbrauch. Das und einiges mehr wollten wir bei Testfahrten verifizieren.
Flaggschiff beschreibt das äußere Erscheinungsbild des Mazda CX-80, der im April vergangenen Jahres offiziell vorgestellt wurde und seit Herbst 2024 in Österreich erhältlich ist, ziemlich gut. Es ist ein Tanker von einem Auto. Fünf Meter lang, 1,89 Meter breit und 1,71 Meter hoch, wiegt das Luxus-SUV ohne Zuladung gut 2,1 Tonnen. Und zugeladen kann jede Menge werden, wenn man die Sitze umklappt.
Der CX-80 hat serienmäßig drei Sitzreihen verbaut. Das bietet Platz für eine halbe Fußballmannschaft. Wenn man den Siebensitzer wählt, der sich vom Sechssitzer durch eine durchgehende Rückbank statt zweier Einzelsitze (in unserem Fall: Captain Chairs) unterscheidet, haben auch der Trainer oder die Trainerin noch Platz.




