Mazda versteht sich auf die Kunst, Dinge, die als Konventionen die Entwicklungen bei vielen anderen Autobauern in feister Einigkeit zur Norm erklärt werden, heftig gegen den Strich zu bürsten.
Der neue CX-30 schmiegt sich charmant in die Lücke zwischen den beiden Vollblut-SUV von Mazda, den CX-3 und den CX-5. 4,40 Meter misst er in der Länge, die an der C-Säule markant abfallende Dachlinie sorgt für optischen Schwung.
Im Innenraum lässt der Blick auf die Armaturentafel eine feine Materialzusammenstellung und eine sehr aufgeräumte Gestaltung erkennen. Ablagen gibt es zur Genüge, und der Chauffeur darf sich über eine kleines, gut in der Hand liegendes Sportlenkrad freuen, das mit mehreren Funktionstasten die Bedienung erleichtert. Die ist ohnehin vorbildlich: Keine Extravaganzen und tiefgründige Menüs über ungenaue Bildschirmsteuerung, die Primärfunktionen wie Audiolautstärke, Temperaturwahl und die obere Ebene des Bildschirm-Menüs lassen sich direkt ansteuern und einstellen. Auch die Optik besticht, das Fahrerdisplay zeigt quasi-analog klassische Rundinstrumente an, und die Fahrdaten lassen sich detailliert abrufen.



