Mit dem CX-30 verhält es sich ähnlich wie mit dem Mazda6 – hypersolide und optimiert bis zur Perfektion. Beim jetzigen Facelift haben die Hiroshima-Sans erwartungsgemäß noch mal weiter gefeilt, an dem Fahrzeug lassen sich generell schwer gröbere Kritikpunkte finden, von dem Umstand vielleicht einmal abgesehen, dass es wie sein flacherer Bruder Mazda3 etwas „slim fit“ geschnitten ist. Den Mazda-Freunden taugt’s, hinten sitzenden Passagieren womöglich nicht ganz so sehr.
Lenkpräzision (der Frontantrieb macht sich am Volant so gut wie gar nicht bemerkbar) und (nicht übermäßig) straffes Fahrwerk (das nur bei kurzen Stößen ein bisserl bockig wird) für markentypisch dynamisches Vorankommen, angenehme Sitze (mit vielleicht einen Tick zu kurzer Schenkelauflage), sämtliche Bedienelemente (Fensterheber und Scheibenwischer zum Beispiel) wie in Watte gelagert, butterweich (im Testwagenfall) flutschende 6-Gang-Schaltung, Geräuschkultur (still und leise), Vollausstattung (darunter auch ein HUD [Head-up-Display]), Verarbeitung auf Oberklasseniveau, gewinnendes ästhetisches Erscheinungsbild, dazu das (wiederum Testwagen) wunderbar satte Mazda-Rot namens Soul Red Crystal: passt.
Aber haken wir schnell einmal das Testfahrzeug konkret ab. CX-30 2,5L e-Skyactiv G140 2WD in (der höchsten) Ausstattungslinie Takumi. Kostet wie mit Handschaltung ab 37.740 Euro (Testwagen inklusive Extras: 38.570), mit 6-Gang-Wandlerautomatik ab 40.140. Günstigstenfalls wäre man beim CX-30 mit 30.540 Euro dabei.




