Kia EV6 GT – 800 Volt und 585 PS

Beim EV6 hat Kia nirgendwo gegeizt. Das betrifft die Serienausstattung genauso wie die Optik innen und außen sowie die Technik, die dem Elektro-Flaggschiff der Koreaner gut zum Tigergesicht steht. Und ganz besonders lustig ist es mit dem Namenszusatz GT, dann drückt der Wagen nicht nur beim Laden ordentlich aufs Tempo.

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Die Verantwortlichen von Kia haben bei der aktuellen zweiten Renaissance der E-Mobilität frühzeitig das Potenzial dieser Technologie erkannt. Aus Korea kamen alsbald Modelle mit Elektromotor – und teils gewöhnungsbedürftigem Äußeren; man denke etwa an den noch immer erhältlichen Kia Soul zurück.

Nichtsdestoweniger hat sich Kia mehr und mehr in Richtung E-Mobilität entwickelt und kürzlich das künftige Flaggschiff EV9 präsentiert. Derzeit steht an der Spitze der Kia-E-Entwicklung der EV6, der 2022 den prestigeträchtigen Titel „Auto des Jahres“ einheimsen durfte.

Der 1,55 Meter hohe Zweitonner steht schnittig, scharf gezeichnet und dynamisch auf der Straße – vor allem die muskulöse Front weiß zu beeindrucken. Gemäß der Designsprache Opposites United (vereinte Gegensätze) wurde die markentypische Tigernase für die digitale Ära weiterentwickelt, die kurze Motorhaube mündet in eine flach ansteigende Frontscheibe. Danach fällt die Dachlinie leicht ab.

Am Heck, dessen Design zugleich auf maximale Aerodynamik abzielt, sind in die sich verjüngenden C-Säulen hoch-glanzschwarze Einsätze integriert, die den Eindruck erwecken, als setze sich hier das Fensterglas fort. Oberhalb davon befindet sich ein auffälliger, flügelartiger Dachspoiler.

Das Innenraumdesign ist ein Produkt der Elektrofahrzeug-Ära und profitiert stark von der E-GMP-Plattform. Denn trotz seiner kompakten äußeren Dimensionen verfügt der EV6 aufgrund seines Radstands von 2,90 Metern über ein ähnliches Raumangebot wie ein Mittelkasse-SUV.

Das Platzangebot ist dabei nicht nur vorne eine Wucht, sondern auch in der zweiten Reihe überraschend riesig. Zusätzlich stehen den maximal fünf Insassen jede Menge große Ablagen zur Verfügung und auch der Kofferraum (480 Liter) kann sich sehen lässen, während der Frunk unter der Motorhaube lediglich 20 Liter fasst.

Eines der auffälligsten Elemente ist das gewölbte Panoramadisplay, das den Touchscreen des Navigationssystems und als zweiten Bildschirm das volldigitale Kombiinstrument umfasst. Ein wenig Zeit zur Eingewöhnung und Einarbeitung (wo ist was?) sollte man sich schon gönnen, aber auch im opulenten EV6 findet sich die markentypisch intuitive Bedienung – angefangen von der Smartphone-Kopplung über die Navi-Programmierung bis zur Bediendung von Sitz- und Lenkradheizung.

Dank 800-Volt-Technik, die eine höhere Spannung mit sich bringt, kann der EV6 GTschneller Laden. Theoretisch alle viereinhalb Minuten Strom für hundert Kilometer. Praktisch geht es nicht so schnell, aber dennoch ganz schön rapide; nach einer kurzen Gedenkphase – um den Akku zu schonen – geht’s ruckizucki bei den geladenen Kilowatt in den dreistelligen Bereich.

Um von 50 auf 80 Prozent Ladestand zu kommen, benötigt man somit in der Praxis rund eine Viertelstunde. Bei kühlen Frühlingstemperaturen kommt der EV6 mit 77-Kilowattstunden-Akku nicht an die 500 Kilometer WLTP-Reichweite heran, aber gut 400 Kilometer am Stück sind möglich. Und wer seinen Laptop, Elektrogrill oder Fön im Freien verwenden will, kann auf die Batterie des sportlichen E-Autos zurückgreifen. Denn der Crossover kann auch bidirektional laden.

Und was gibt es fahrtechnisch über den Wagen zu sagen? Nun: er fährt sich phänomenal gut, die 585 PS aus den beiden E-Motoren geben ihre Kraft linear und druckvoll an die vier Räder weiter. Der Wagen verfügt über eine präzise Lenkung, ausreichend Federungskomfort, Top-Bremsen und eine Fülle an Assistenzsystemen – lediglich der Wendekreis ist groß und mit gut 23 Kilowattstunden Verbrauch erweist er sich als hungriger Geselle.

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