Volvo XC60 T8 (2026) im Test: Leiser Gleiter mit Power

Es gibt Autos, die wollen alles sein: sportlich, luxuriös, effizient, alltagstauglich. Meistens geht dabei irgendwo etwas schief. Beim Volvo XC60 T8 AWD – dem stärksten Plug-in-Hybrid der Baureihe – ist die Mischung erstaunlich gut gelungen. Mit knapp 4,71 Metern Länge steht er mitten im Premium-SUV-Segment, dort wo sich Audi Q5, BMW X3 und Mercedes GLC tummeln.

Auf dem Papier bringt der Schwede 455 PS Systemleistung, bis zu 78 Kilometer elektrische Reichweite nach WLTP und einen Normverbrauch von 1,1 Litern. In der Praxis zeigt er sich als entspannter Reisebegleiter, der viel Komfort bietet – aber auch mit ein paar skurrilen Eigenheiten auffällt.

Karosserie

Auch wenn der XC60 in dieser Form bereits seit 2017 auf dem Matkt ist, wirkt sein Design keineswegs angestaubt. Im Gegenteil, die Schweden schaffen es immer wieder, eine zeitlose Optik zu kreieren. Da macht der aktuelle XC60 keine Ausnahme. Zudem sorgte Volvo mit regelmäßigen, aber behutsamen Modellpflegen dafür, dass die Modelle stets auf dem aktuellen Stand sind.

Wer in den Volvo steigt, bemerkt sofort das großzügige Platzgefühl. Auf den Vordersitzen gibt es reichlich Kopf- und Ellbogenfreiheit, auch für die Knie ist jede Menge Raum vorhanden. Die Sitzposition ist SUV-typisch hoch, aber nicht übertrieben, sodass man einen sehr guten Überblick über die Motorhaube und die Fahrzeugkanten hat.

Die Außenspiegel sind groß, clever zur A-Säule versetzt und lassen im Stadtverkehr oder im Kreisverkehr keine toten Winkel übrig. Auf der Rückbank setzt sich der Eindruck fort: Für ein SUV dieser Größe ist das Platzangebot überdurchschnittlich, selbst größere Erwachsene können bequem reisen.

Ein Highlight sind die optionalen Komfortsitze in feinstem Nappaleder mit Belüftung, Massagefunktion und ausziehbarer Schenkelauflage. Optisch wirken sie wie aus dem Luxusregal, praktisch bieten sie viel Unterstützung. Allerdings zeigt sich eine kuriose Eigenheit: Unterhalb der Schulterblätter wölbt sich eine Beule nach vorne, sodass der obere Rücken kaum Kontakt mit der Lehne hat. Der Effekt: Die Sitze fühlen sich an, als ob sie nur bis zu den Schulterblättern reichen – schade bei einem ansonsten vorbildlichen Komfortniveau.

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