Die Tage um „Midsommar“, um die Sommersonnenwende, haben in Skandinavien von je her einen ganz besonderen Ruf. Je weiter nach Norden, desto weißer die Nächte. Bald ist es wieder umgekehrt. Mittendrin in dieser Hochgestimmtheit des ganzen europäischen Nordens präsentierte Volvo zwei aktuelle Neuigkeiten, in die man diese Atmosphäre am liebsten gleich einpacken würde: XC60 und EX30 Cross Country. Facelift hie, neue Modellvariante da, beginnen wir gleich mit Letzterem.
Die Volvo-Österreich-Sprecherin Karin Stalzer gibt uns die Ehre, uns bei der ersten Ausfahrt im Auto zu begleiten, von Göteborg geht’s hoch gen Oslo. Stellt sich gleich einmal die Frage, die sich auch bei den anderen EX30ern stellt: Bekommen wir die Trolleys rein, und falls ja, wie? Derweil wir mit der Hand am Kinn noch grübeln, legt Shiquian Li, Produktleiter EX30, Hand an: Kofferraumabdeckung eine Etage tiefer, schon passt alles rein.
Der Chinese ist es auch, der uns auf die Fahrwerksmodifikation aufmerksam macht. Damit der EX30 nicht nur eine Projektionsfläche für den Terminus Cross Country bleibt, sondern einen realen Gegenwert bietet, gibt es ihn erstens ausschließlich mit Allradantrieb. Auch hat er zweitens 19 Millimeter mehr Bodenfreiheit, weswegen wiederum die Federkennung verändert werden musste.
Im Fahrbetrieb fällt das Fahrwerk sogleich positiv auf, weil sehr komfortabel und obwohl deutlich weicher abgestimmt als beim normalen EX30, bleibt er auch in Kurven stabil. Die saubere Lenkung ist ein weiterer Pluspunkt, die Sitze vorn sind der nächste – die hinten nicht, weil das Innenraumpaket letztlich eins zu eins das vom Basismodell ist. Es geht in der zweiten Reihe beengt zu, und wie so oft bei der batteriebedingten Sandwichbauweise bekommt man seine Oberschenkel nicht aufs Fauteuil.




