Die AUTO BILD-Testwagen müssen 100.000 Kilometer im Schnelldurchlauf fahren. Hier lesen Sie, was wir mit ihnen erleben!
Lassen Sie sich von der Überschrift nicht verrückt machen. Der Kia Sportage, ziemlich frisch in unserem Dauertest, kriegt natürlich keine 6, ganz im Gegenteil. Wir müssen aber trotzdem über die Sechs reden. Denn es geht um den Verbrauch.
Wir scheuchen unsere Dauertestwagen ja meist über die Autobahn, Kilometer schrubben, sollen ja schnell die 100.000 Kilometer voll haben. Der Sportage schafft die ganz schnell, denn er ist ein Super-Reisewagen. Erstens weil er ruhig und gelassen seine Bahnen zieht, 136 Diesel-PS aus dem 1.6er reichen dicke.
Nach knapp 6000 Dienst-Kilometern stand die Sechs vorm Komma
Zweitens weil er segeln kann, also antriebsfrei bei Gaswegnahme über die Autobahn gleitet. Und drittens hilft das beim Spritsparen: Auf knapp 6000 Dienst-Kilometern, meist Autobahn, stand am Ende die Sechs vorm Komma, dahinter die Null – und damit noch mal knapp ein Liter weniger als unser bisheriger Durchschnittsverbrauch.
Wir sollten den Diesel nicht verdammen, er ist wirtschaftlich und gut. Es ist stark, wenn nach dem Tanken eine Reichweite von knapp 800 Kilometern im Display steht! Was sonst auffällt? Multimedia wie bei allen neuen Kia top. Ziel per Sprache eingeben, nach einer Sekunde kommen Vorschläge, nach drei weiteren geht’s los.
Aber im Auto steckt zu viel Hartplastik, besonders die kratzanfällige Kofferraum-Seitenverkleidung nervt. Noch was: Der Spurhalte-Assi piept ständig, ihn auszuschalten dauert. Und der Luftdruck-Sensor ist viel zu sensibel, Warnmeldung schon bei 0,1 Bar zu wenig!




