So fährt es sich mit einem „Polarstern“

Elektromobilität ist in aller Munde. Die „Krone“ hat sich im Interview mit Polestar Österreich-Geschäftsführer Thomas Hörmann über die nachhaltige Mission der schwedischen Automarke unterhalten und Wissenswertes über E-Autos erfahren.

Krone: Was unterscheidet den Polestar von anderen E-Autos?

Thomas Hörmann: Als Volvo-Tochter wurde Polestar mit der Mission gegründet, unsere Gesellschaft zu verbessern, indem wir den Wandel zu nachhaltiger Mobilität vorantreiben. Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis 2030 ein wirklich klimaneutrales Auto zu entwickeln. Auf dem Weg dahin profitieren auch unsere bestehenden Modelle von den laufenden Verbesserungen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit, aber auch ihrer Leistung. Den Polestar 2 zum Beispiel zeichnen unter anderem sein skandinavisches Design und seine intuitiven Technologien aus – es war übrigens das erste Auto mit Google an Bord.

Wie schaut es mit den laufenden Kosten aus?

Ein Elektroauto hält die laufenden Kosten von Haus aus niedrig, da das Laden durchschnittlich günstiger ist als das Tanken mit Kraftstoff. Bei einem aktuellen Strompreis von im Schnitt 40 Cent würde eine volle Ladung des Polestar 2 knapp über 30 Euro kosten und eine Reichweite von rund 450 bis 500 Kilometern ermöglichen. Leider sind die Ladetarife in Österreich nicht einheitlich, was es Kunden oft erschwert, die tatsächlichen Kosten abzuschätzen.

Wie werden Elektroautos in Österreich gefördert?

In Österreich profitieren Privatkunden aktuell von einer Förderung in Höhe von 5000 Euro. Auch private Ladeinfrastruktur wird gefördert, hier bekommt man 600 Euro für eine Wallbox im Ein- oder Zweifamilienhaus, in einem Mehrparteienhaus sind es sogar 900 Euro. Die Förderung für Geschäftskunden ist mit Ende 2022 leider ausgelaufen, dennoch profitieren sie weiterhin von weitreichenden Steuervorteilen.

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