Range Rover Evoque (2. Generation): Gebrauchtwagen-Test

Als feine Adresse ist die Marke Range Rover in SUV-Kreisen ein Fixstern. Der Evoque feierte als kleinste Modellreihe der Engländer 2011 seine Premiere. Um ihn zu fahren, muss man kein Lord sein. Ab Frühjahr 2019 ging die im Werk Halewood bei Liverpool gebaute zweite Generation (interner Code L551) an den Start. Technisch zeigt der 4,37 Meter kurze, aber dafür stolze 1,90 Meter breite Evoque einige Gemeinsamkeiten mit dem Konzernbruder Jaguar E-Pace. Gebraucht gibt es den luxuriösen Engländer bereits für unter 30.000 Euro. Interessenten sollten jedoch berücksichtigen, dass sich Markenwerkstätten und Reparaturkosten am oberen Ende des klassenüblichen Premiumniveaus bewegen.

Der Evoque pflegt einen unbescheidenen Auftritt

Das ist er: Als cooles Styling-Statement zieht der schnörkellos gezeichnete Evoque auch gebraucht oft genug interessierte Blicke auf sich. Die ausschließlich als Fünftürer gebaute zweite Generation hebt sich bewusst vom Mainstream der Kompakt-SUV ab, orientiert sich optisch stark an ihren sündhaft teuren, größeren Geschwistermodellen. Vorn gibt es trotz der breit bauenden Mittelkonsole angenehm viel Platz. Im Fond und im Kofferraum kostet jedoch die coupéartig abfallende Dachlinie spürbar Raum. In Summe strahlt der Evoque mehr versnobten Stil als Nutzwert aus, was sich durchaus mit seinen Werten deckt.

Schon die Basis bringt viel Feines mit

Das hat er: Exklusivität kann Range Rover. Daher trat der Evoque mit einer breit gefächerten Ausstattungspalette an. Bereits der normale Evoque trägt reichlich Alu und Pianolack, wirkt fein ausstaffiert. Für mehr Luxus im und am Auto gibt es die höherwertigen Versionen S, SE, HSE sowie die sportlicher akzentuierten R-Dynamic S; R-Dynamic SE und R-Dynamic HSE. Details wie LED-Scheinwerfer, ein zehn Zoll großes Touch-Screen-Infotainment mit Bluetooth sowie 17-Zoll-Alufelgen sind Standard.

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