Der Mazda MX-5 zeigt seit jeher, wie wenig Auto es für viel Fahrspaß braucht. Kommen Klappdach und „großer“ Motor da gerade recht – oder braucht es die gar nicht? Die Antwort gibt die AUTO BILD-Kaufberatung.
Sind Sie schon mal Roadster gefahren? Den Wind im Gesicht, den Po dicht am Asphalt, und den Fuß immer hart am Gas – Fans sehen in den kleinen, wendigen Sportwagen die Essenz des Autofahrens.
Zugegeben: Die Auswahl wird langsam dünn. Mercedes SLK, Audi TT? Weg und hinfort. Der BMW Z4? Mit über 50.000 Euro als zahmer 20i mittlerweile schmerzhaft teuer. Der Mazda MX-5 hält die Fahne der bezahlbaren Roadster weiterhin hoch. Grund genug, ihn zur aktuellen Freiluft-Saison einmal gründlich unter die Lupe zu nehmen.
Das kleine Cabrio mehrmals modellzupflegen, hat bei Mazda schon Tradition. Nach der dritten Generation (NC) haben die Japaner jüngst auch den ND noch einmal geliftet. Als prägnantestes Erkennungsmerkmal an der Front kann das von der Schürze in die Hauptscheinwerfer gewanderte Tagfahrlicht gelten. Hier und am Heck leuchten darüber hinaus nun ausschließlich LED-Leuchtmittel.
Mittlerweile kann der MX-5 auch Fahrassistenz
Im Innenraum macht sich der größere 8,8-Zoll-Bildschirm für das Infotainmentsystem bemerkbar. Weiter sind ein Track-Mode für das ESP und ein Stummschaltknopf für die Assistenzsysteme eingezogen – beide finden sich auf der Bedieninsel links neben dem Lenkrad.
Merke also: Sogar Fahrassistenz kann der MX-5 mittlerweile bieten. Spurhalteassistent, Müdigkeitswarner, Verkehrszeichenerkennung, Licht- und Regensensor – das ist alles Serie. Optional zieht ein Totwinkelwarner ein. Auch neu: ein asymmetrisch arbeitendes, mechanisches Sperrdifferenzial, das Kazari und Homura bieten.



