Die aktuelle Generation des XC60 stammt bereits aus dem Jahr 2017. Anmerken tut man ihm das genau nirgends, und wenn doch dann nicht zu seinem Nachteil.
Volvo erlebt gerade eine spannende Zeit. Die Schweden unter chinesischem Dach stecken mitten drin in der Elektrifizierung ihrer Modellpalette, EX30 und EX90 besetzten zuletzt die Medienlandschaft. Ihnen gegenüber steht die quasi alte Riege mit dem XC90 als Leitwolf und dem XC60 als Bestseller. „Gegenüber“ meinen wir da durchaus wörtlich, in vielerlei Hinsicht haben sich die EX´s und XC´s nicht wirklich viel zu sagen.
Vereinfacht gesagt richtet sich die XC-Familie und ganz konkret der XC60 an die Liebhaber klassischer Volvos oder, noch weiter gegriffen, klassischer SUV´s. Mit variablen digitalen Anzeigen, einen in seiner Größe stimmigen Touchscreen, einigen analogen Bedienmöglichkeiten und vermeintlich banalem wie ein per Hand zu öffnendes Handschuhfach. Hat der XC60 alles, und weil er seit eh schon immer ein Premiumprodukt ist, in entsprechend hochwertiger Form.
Allein der Gangwahlhebel in Kristallform spricht schon Bände, oder der fein ziselierte Lautstärkenregler. Das ist weitaus mehr als Liebe zum Detail, das ist Liebe zur Hochwertigkeit. Das war freilich 2017 auch schon so, mittlerweile sind wir beim zweiten Facelift angekommen. Viel war nicht zu optimieren, optisch wird man sich generell schwer tun, die dezenten Neuerungen zu entdecken. Passt eh, die geniale Mischung aus Wucht und Eleganz ist eh nicht zu verbessern.



