Die Heuschnupfensaison ist für Allergiker jedes Jahr eine Herausforderung – doch wie gefährlich ist Heuschnupfen am Steuer wirklich? Eine aktuelle Untersuchung im Auftrag von Volvo Car UK liefert alarmierende Zahlen: Fast jeder dritte betroffene Autofahrer (31 %) hat aufgrund seiner Allergiesymptome während der Fahrt schon einmal die Augen geschlossen.
Die Studie zeigt deutlich, dass saisonale Allergien und starker Pollenflug im Sommer ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr darstellen und die Fahrtüchtigkeit massiv beeinträchtigen können.
Die wichtigsten Studienergebnisse im Überblick
Augen zu beim Fahren: 31 % der vom Heuschnupfen betroffenen Autofahrer schlossen am Steuer bereits die Augen.
Gefährliche Niesanfälle: Rund 13 % der Fahrer gaben zu, während eines Niesanfalls beide Hände vom Lenkrad zu nehmen.
Beinahe-Unfälle durch Allergiesymptome: Fast 5 % der Befragten erlebten bereits einen Beinahe-Unfall, der durch Heuschnupfen verursacht oder verschlimmert wurde.
Risiko durch Medikamente: 18 % der Autofahrer fühlten sich nach der Einnahme von Heuschnupfenmedikamenten fahruntüchtig, schläfrig oder weniger aufmerksam.
Der schlimmste Monat: Für 29 % der Allergiker ist der Juni der härteste Monat für Heuschnupfen-Symptome, gefolgt von Mai (22 %) und Juli (16 %).
Fahrrisiko Allergie: Jüngere Autofahrer besonders gefährdet
Die Umfrage unter 2.000 Autofahrern zeigt, dass fast vier von fünf Befragten (79 %) ihre Sicherheit beim Autofahren mit Allergie eingeschränkt sehen. Besonders kritisch: Knapp 13 % fahren trotz schwerer Symptome einfach weiter – bei den 25- bis 34-jährigen Fahrern steigt dieser Wert sogar auf 19 %.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass jüngere Autofahrer anfälliger für die Risiken sind. Fahrer im Alter von 25 bis 44 Jahren berichten rund fünfmal häufiger von heuschnupfenbedingten Beinahe-Unfällen (9,4 %) als Autofahrer über 65 Jahre (1,8 %).
Neben den Symptomen selbst sorgt auch die Behandlung für Gefahren: Viele Antiallergika machen müde. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei den 25- bis 34-Jährigen, von denen 34 % nach der Medikamenteneinnahme eine verminderte Aufmerksamkeit am Steuer bemerkten.
Regionaler Brennpunkt: Stadtverkehr erhöht den Stress
Besonders dramatisch sind die Zahlen in Ballungsräumen wie London. Dort gab mehr als jeder fünfte Autofahrer (21 %) an, dass die Fahrtüchtigkeit oft oder ständig durch Allergiesymptome eingeschränkt ist. Über 30 % der dort lebenden Allergiker haben deshalb schon Fahrten komplett vermieden oder ihre Reisepläne geändert.
Häufiger Fehler: Fenster auf bei Pollenflug
Die Untersuchung deckte auch einen klassischen Fehler auf, den viele Autofahrer in der Hochsaison machen: Fast jeder Fünfte (17 %) öffnet während eines Heuschnupfen-Schubs beim Fahren die Fenster. Dies führt jedoch dazu, dass die Pollenkonzentration im Fahrzeuginnenraum explosionsartig ansteigt und die Symptome verschlimmert werden.
Wie moderne Pollenfilter im Auto die Fahrt sicherer machen
Um die Belastung durch Allergene hinter dem Lenkrad zu minimieren, setzt Volvo auf fortschrittliche Luftreinigungstechnologien. Moderne Modelle wie der Volvo EX90, ES90 und EX60 sind mit innovativen Drei- oder Vier-Zonen-Klimaanlagen ausgestattet.
Diese Filtersysteme sind in der Lage, bis zu 99,9 % der Gras-, Baum- und Pollenallergene herauszufiltern und sorgen so für saubere Innenraumluft und mehr Sicherheit während der Autofahrt.
Nicole Melillo Shaw, Geschäftsführerin von Volvo Car UK, betont:
„Viele Autofahrer verbinden Heuschnupfen lediglich mit Unbehagen, aber diese Ergebnisse zeigen, dass die Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr unterschätzt werden. Autofahrer sollten vor Fahrtantritt genau planen, wie sie ihre Symptome managen. Unsere Fahrzeuge bieten hervorragende Innenraumfiltersysteme, die die Pollenbelastung im Auto drastisch reduzieren.“
Eine vorausschauende Planung, der Blick auf die Packungsbeilage von Medikamenten und ein sauberer, moderner Pollenfilter im Auto sind die besten Maßnahmen, um auch im Sommer sicher ans Ziel zu kommen.




