Der neue Kia EV3 (2024) adaptiert bewährte Technik in ein kompakteres Fahrzeug, das innovative Details mit optimaler Raumnutzung kombiniert. Kollegen unseres Schwestermagazins Car durften das Entwicklungsteam bei einer Testfahrt in einem Prototyp begleiten.
Kias rasanter Vorstoß mit technisch fortschrittlichen und futuristisch aussehenden Modellen wie dem EV6 und EV9 hat europäische Mainstream-Automobilhersteller ins Staunen versetzt. Doch diese Erfolge in einem kleineren Fahrzeug zu wiederholen, stellt neue Herausforderungen dar. Um herauszufinden, wie Kia diese meistert, begleiteten wir das Entwicklungsteam bei finalen Testfahrten des neuen Kia EV3 (2024), Kias erstem rein elektrischen Kompakt-SUV und bisher kleinstem Elektroauto. Die Kombination aus dem futuristischen Design des EV3 und einem erwarteten Preis von unter 40.000 Euro dürfte viele Käufer:innen anziehen.
ERSTE TESTFAHRT IM NEUEN KIA EV3 (2024): EFFIZIENTE BATTERIE UND HEIZSYSTEME
Da die Reichweite weiterhin ein entscheidendes Kriterium ist, haben Kias Ingenieur:innen viel Zeit und Hirnschmalz investiert, um mehr Kilometer aus den Batterien des neuen Kia EV3 (2024) herauszuholen. Eine Lösung, die kostengünstiger und platzsparender ist, als der Umstieg auf größere Batterien. Die des EV3 werden durch einen neuen thermisch-effizienten Mantelheizer erwärmt. Diese Technologie ermöglicht es den Batterien, sich bei Temperaturen von bis zu -35 °C automatisch selbst zu heizen, was die Ladezeiten erheblich verkürzt und eine Effizienz mindernde Niederschlagsbildung auf den Lithium-Ionen-Kathoden der Batterie vermeidet. Das System ist auch mit dem Navigationssystem des Fahrzeugs verbunden und optimiert die Batterietemperatur beim Anfahren einer Schnellladestation. Diese Funktion kann auch manuell aktiviert werden. Die vierte Generation der Mehrventil-Wärmepumpe des EV3 erhöht die Reichweite weiter, indem sie Umgebungswärme aus der Außenluft ansaugt und mit zurückgewonnener Abwärme aus dem Elektromotor kombiniert – laut Kia eine Weltneuheit.




