Premiere: Das ist der neue Kia EV3

Kia scheint derzeit so richtig in Fahrt zu sein und ergänzt am laufenden Band seine vollelektrische EV-Modellpallette. Nachdem man den großen, siebensitzigen nun erfolgreich eingeführt hat, eine Studie zum Mittelklasse-SUV vorstellte, dem vor kurzem ein Facelift unterzog, präsentiert man nun die Serienversion des kompakten EV3. Mit einer Länge von 4,30 Meter reiht sich der Stromer zwischen den ebenfalls vollelektrischen Modellen Niro EV und E-Soul ein, bildet aber im EV-Lineup das bisher kleinste Fahrzeug. Die Grundlage liefert die Elektro-Plattform „E-GMP“ auf der auch der und der stehen. Während bei den größeren Modellen eine 800-Volt-Technik verbaut ist, bekommt der EV3 hingegen ein 400-Volt-System. Zur Wahl stehen zwei Akku-Größen: Im „Standard Range“-Modell verbaut man eine 58,3-kWh-Einheit, die für etwa 410 Kilometer Reichweite ausgelegt ist. Die „Long Range“-Version besitzt eine 81,4-kWh-Batterie, mit der bis zu 600 Kilometer möglich sein sollen. Angetrieben werden bei beiden Modellen immer die Vorderräder von einem 204-PS-Aggregat. Der Sprint von null auf 100 km/h ist damit in 7,4 bis 7,7 Sekunden möglich. Geladen wird mit bis zu 11 kW AC oder 102 bzw. maximal 128 kW DC im „Long Range“-Modell. Die Ladedauer am Schnelllader wird mit ca. 30 Minuten (10 auf 80 Prozent) beziffert.

Der Mini-EV9

Während der noch recht eigenständig daher kommt, präsentieren sich der große , die Studie und der EV3 in einem äußerst ähnlichen Design. Die Front ist geprägt durch die Neuinterpretation des Kia-typischen „Tigergesichts“. Hierzu zählen die weit außen an den Flanken sitzenden Leuchten. Die geteilte LED-Tagfahrlichtsignatur kennt man bereits. Der Großteil der Front ist geschlossen. Horizontale Elemente ziehen das Fahrzeug optisch in die Breite. Wuchtige Beplankungen umspannen die Radkästen, die Reifen mit eigenwillig gestalteten Felgen beherbergen. In der aufrechtstehenden C-Säule kommen die Türöffner der Fond-Türen unter. Noch markanter wirkt das Heck. Die geometrischen LED-Heckleuchten ziehen sich von den Seiten über die Heckscheibe bis hoch unters Dach, wo sie unterhalb des großen Spoilers enden – ganz im Stile des .

Praktisches Innenleben

Aber auch im Interieur gibt es viele Parallelen zum XXL-SUV. Fahrer und Beifahrer nehmen auf sogenannten „Relaxation“-Sitzen Platz, die mit einer Liegefunktion ausgestattet sind. Die Mittelkonsole verfügt über ein Ablagefach sowie einen kompakten Tisch, der sich zusätzlich auch verschieben lässt. In dem unteren Ablagebereich können Getränke, Snacks oder sogar eine große Handtasche verstaut werden. Auf dem Tisch lassen sich in Fahrpausen elektronische Geräte wie Laptops oder Tablets abstellen. Insgesamt passen in den EV3 460 Liter hinter die Rückbank. Maximal sind 1.250 Liter möglich. Zusätzliche 25 Liter Stauraum gibt es im „Frunk“ unter der Haube. Herzstück des Innenraums ist das Panorama-Display, bestehend aus zwei 12,3-Zoll- und einem 5,3-Zoll-Screen. Über die Bildschirme lassen sich sämtliche Fahrzeug- und Infotainment-Funktionen steuern. Eine KI auf ChatGPT-Basis ist ebenfalls mit an Bord. Statt einem klassischen Autoschlüssel gibt es einen „Digital Key“, welcher mit bis zu sieben Personen teilbar ist. Bei den Materialien setzt Kia Großteils auf recycelte Stoffe. In Sachen Safety- und Assistenztechnologien packt man so alles in das Fahrzeug, was derzeit state-of-the-art ist.

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