Mazda CX-5 Test:

Der Crossover Mazda CX-5 ist seit seinem Start 2012 ein Bestseller im Mazda-Portfolio. Zu Recht, wie unsere Testfahrt belegt. Warum man aber Muße im Umgang mit dem SUV braucht.

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Der Mazda CX-5 ist der Musterknabe in Portfolio der zurzeit hierzulande aktuell sehr erfolgreichen Japaner. Der Bestseller der japanischen Marke hat sich von Januar bis Juni 2023 insgesamt 5.864-mal in Deutschland verkauft. In Europa zeichnet der Crossover verantwortlich für knapp 20 Prozent des jährlichen Absatzes. Jetzt ist das SUV mit neuen Features zu haben. Zum Beispiel mit dem frischen M Hybrid-System für die Benzinmotoren und der nun auch in diesem Testwagen eingeführten Zylinderabschaltung in Kombination mit Startergenerator und Automatikgetriebe (siehe Infokasten).

Optisch setzen die Japaner nach wie vor auf das bewährte und beliebte Kodo-Design. Und das steht der 2023er-Neuauflage wirklich gut: Der Kühlergrill wirkt insbesondere durch das Flügelmotiv, optisch jetzt aber dreidimensionaler und damit imposanter. Auch die Scheinwerfer und Heckleuchten wurden nachgeschärft, das Heck in gefällt in Trapezoptik, in Summe wirkt der Mazda CX-5 sportlicher und frischer als sein Vorgänger.

Mazda CX-5 Innenraum mit vielen Stärken

Im Inneren bietet Mazda genau das, was der japanische Autobauer mit am besten beherrscht: Reduktion der Funktionen, Tasten und Schalter auf das Wichtigste und Wesentliche. Jede Funktion erklärt sich von selbst, in Nullkommanichts ist die Wohlfühltemperatur samt Luftstrom eingestellt, das gestochen scharfe Head-up-Display justiert, der Abstandstempomat eingerichtet. Und nach wie vor ist ein sauber einrastender Dreh-/Drücksteller die beste Methode (auch für den Beifahrer), die Funktionen während der Fahrt zu bedienen. Wer das nicht mag, kann auf die zuverlässig arbeitende Sprachsteuerung zurückgreifen.

Auf den erfreulicherweise nicht übertrieben groß gestalteten 10,25-Zoll-Zentraldisplay lassen sich alle Funktionen exakt ablesen. Erfreulich, dass der Spurhalteassistent (nicht wie bei dem einen oder anderen Konkurrenten) im Mazda CX-5 akustisch und haptisch sehr zahm eingreift. Komfortabel sind auch die Ladeschale mit induktiver Ladefunktion in Kombination mit kabellosem Apple CarPlay (wenngleich sich das System bei mehreren iPhones viel Zeit nimmt, diese zu identifizieren bzw. sich von der Anzahl der Geräte irritieren lässt und manchmal Smartphone Nummer zwei nicht erkennt). Gefallen hat zudem das mit zehn Lautsprechern ausgerüstete Bose Soundsystem, das einen harmonisch-wohligen Klang in das Fahrzeug transportiert.

Ebenfalls eine Stärke des Japaners sind das üppige Platzangebot mit vielen Ablagen sowie die Praktikabilität des SUV: Die Rücksitzlehnen sind im Verhältnis 40:20:40 teil- und umklappbar und neigungseinstellbar (und auh im Kofferraum per Hebel umklappbar). Wer viel zu verstauen hat, freut sich über den höhenverstellbaren Ladeboden mit Zusatzfächern. Zahlreiche USB-Slots und zwei 12-Volt-Buchsen (Vorne Typ C, hinten auch A) erleichtern das Laden und die Konnektivität von so manchem Tablet. Einzig der klobige Wählhebel und ein wuchtiger Pralltopf vom Allerfeinsten wirken etwas aus der Zeit gefallen, da gibt es bei der Konkurrent schlankere und (und Platz sparendere) Lösungen.

Wer seine Ladung besonders sicher verzurren will, findet im Kofferraum vier Ösen bzw. Klapphaken. Die Netzabdeckung für das Kofferabteil schützt vor neugierigen Blicken und ist herausnehmbar. Achtung: Die elektrisch betriebene Heckklappe öffnet nicht allzu hoch – wer die 1,80 Vertikal-Marke knackt, sollte ein Blick auf sein Haupt haben.

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