Es muss nicht immer Golf sein: Mit dem Mazda 3 bieten die Japaner eine schöne Alternative abseits des Kompaktwagen-Mainstreams. Ein Test!
Mazda war schon immer anders. Das gilt mit Blick auf das schicke Design ebenso wie für die eigenwillige Motorenpolitik der Japaner.
Während andere Hersteller die Verbrenner immer kleiner machten, blieb Mazda dem Hubraum treu. Zudem setzen die Japaner auf Kompressionszündung und einen mechanischen Kompressor. Ein riemengetriebener Startergenerator mit 24 Volt unterstützt zusätzlich beim Anfahren und Beschleunigen.
Fahrleistungen gehen voll in Ordnung
Die Kombination sorgt in Summe dafür, dass der 186 PS starke Japan-Golf auf der Landstraße wenig Durst hat und forsch bewegt in 8,4 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Auf dem Weg dorthin wird die maximale Kraft von 240 Newtonmetern über eine knackige Sechsgangschaltung vom Fahrer an die Vorderräder gereicht.
Das straffe, aber nicht aufdringliche Fahrwerk sorgt gemeinsam mit der wachen Fahrdynamikregelung sogar dafür, dass sich der Mazda auch mal schnell um die Kehre führen lässt.
Innenraum nicht auf der Höhe der Zeit
Im Innenraum gibt sich der Mazda gut verarbeitet, subjektiv schick, aber auch der Vergangenheit verbunden. Analoge Rundinstrumente informieren wie anno dunnemals über alle wichtigen Fahrdaten, und ein zu kleiner Monitor, der über einen Drehdrücksteller in der Mittelkonsole bedient wird, erinnert daran, dass die Zeit dann doch schon fortgeschritten ist.
Das Platzangebot ist insgesamt ausreichend, wobei hoch aufgeschossene Menschen in der zweiten Reihe schnell an ihre obere Grenze stoßen. Der Kofferraum fasst zwischen 358 und 1026 Liter, muss aber über eine hohe Ladekante bestückt werden.




