Das typische Kia-Design funktioniert – jedenfalls bei SUVs. Das gilt auch für die Studie des kommenden kompakten Elektro-Crossovers EV2, mit der die Koreaner jüngst auf dem Car Design Event in München vertreten waren.
Mit dem EV2 will Kia ab 2026 sein Elektroauto-Angebot nach unten abrunden. Das nun als Studie vorgestellte Modell ist 4,06 Meter lang und fährt damit in einer ähnlichen Liga wie der Jeep Avenger oder der kommende Skoda Epiq.
Wie bei anderen Modellen der Marke üblich, wird es auch den EV2 mit zwei unterschiedlichen Batteriekapazitäten geben. Der kleinere Akku nutzt die kostengünstigere Lithium-Eisenphosphat-Zellchemie, der größere wohl die leistungsfähigere Variante auf Nickel-Basis. Dadurch soll ein Einstiegspreis von 30.000 Euro möglich werden. Weitere Details zum Antrieb nennen die Koreaner noch nicht.
Was die Innenraummaterialien betrifft, gibt man sich deutlich gesprächiger. Kia will statt Kunststoff in Zukunft verstärkt biobasierte Werkstoffe in den Innenräumen seiner Autos einsetzen. Dafür arbeitet das Unternehmen mit Partnern wie Bcomp, Simplifyber und Biomyc zusammen. Der Kia Concept EV2 zeigt erste Lösungen für die vermehrte Verwendung nachhaltiger Materialien zeigt, wie Nathalie Bucher, die dafür verantwortliche Designerin, oben im Video erklärt.



