Mit langen Garantien, viel Platz und optionalem Allrad lockt der Kia Sorento Gebrauchtwagen-Interessenten. Ist der XL-Koreaner eine Empfehlung wert?
Nummer vier setzt neue Akzente. Die 2020 vorgestellte Generation des Sorento (MQ4) ist ein ausgewachsenes SUV von Kia im Volumensegment. Spannend sind besonders jene Details, die da Premiumestablishment herausfordern. Cooles Design, vielfältige Antriebe und ein erhabenes Raumangebot sind unbestreitbar. Doch wie gut schlägt sich der inzwischen für unter 30.000 Euro erhältliche Koreaner als Gebrauchter?
Der Sorento nimmt fünf bis sieben Passagiere mit
Das ist er: Optisch sieht der in dieser Form bis 2024 gebaute Sorento tatsächlich viel teurer aus, als er ist. Betrachtern imponiert er mit seiner klotzig-kraftvoll gezeichneten Frontpartie, serienmäßigen LED-Scheinwerferschlitzen und einem bulligen Heckdesign. Die nackten Abmessungen bestätigen diesen stattlichen Eindruck: 4,82 Meter Länge, 1,90 Meter Breite und ein Radstand von 2,82 Metern ermöglichen großzügige Platzverhältnisse für die je nach Neuwagen-Konfiguration fünf bis sieben Insassen. In mancher Großraumlimousine muss man sich mit weniger Platz begnügen.
Dem Innenraum gelingt es entsprechend locker, mit deutschen Konkurrenten mitzuhalten. An Bord unseres vier Jahre alten Testwagens fallen die erstaunlich hochwertigen Materialien und die Verarbeitung positiv auf. Nach immerhin 137.000 Kilometern sind weder auffällig abgenutzte Oberflächen noch etwa lästige Knarz- oder Klappergeräusche zu bemängeln.



