Im Test: So segelt der Kia Sportage Hybrid-Diesel

Nachdem im Modellnamen Sportage das Wort „Sport“ vorkommt, ist es nur logisch, dass die Koreaner auf dein flottes Outfit setzen. Wir werden in der Motorredaktion oft von Freunden und Passanten wegen unserer Testautos angesprochen. Dabei wird in der Regel bei fast allen Autos am Design Kritik angesetzt. Vor allem dann, wenn ein Hersteller nicht mit dem automobilen Einheitsbrei mit schwimmt.

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Der Kia schwimmt eben nicht mit! Trotzdem gab es kaum Kritik. Das mag vielleicht daran liegen, dass die Koreaner in Europa designen. Insgesamt eine markante, sportliche Optik. Geschmäcker sind natürlich verschieden, uns gefällt das Design.

Das Cockpit.

Sichtlich bemüht man sich auch im Innenraum, den Geschmack der Europäer zu treffen. Kia hat schon länger erkannt, dass man Autos in Europa nicht mit Hartplastikwüsten verkauft. Alles wirkt hochwertig. Auch in den Türen gibt es softe Materialien zu entdecken. Der sehr übersichtlich gestaltete Arbeitsplatz hat nur ein Manko. Der Lautstärkenregler und der „Klimaknopf“ sind identisch. Um zur Klimafunktion zu gelangen, muss man erst über den Umweg einer Taste sein Glück finden. Zwar schaltet das System im Anschluss automatisch auf den Volumenregler um, trotzdem ist dies eher störend. Im Gegenzug sind Tacho, Drehzahlen und andere wichtige Infos nahezu perfekt abzulesen. Große Zahlen und kein überfüllte Screen. Auch der Multimediascreen bietet eine sehr einfach Menüführung. Die in die Sitze eingelassenen USB-Buchsen haben uns ebenfalls gut gefallen. So können die Passagiere auf den hinteren Rängen ganz leicht ihre Handys laden. Wichtig auch die Platzverhältnisse: auch hier alles im grünen Bereich.

Der Hybrid-Diesel

Eine kleine Anfahrschwäche beim Ampelstart muss sich der Kia Sportage nachsagen lassen. Allerdings nur bei sehr niedrigen Drehzahlen. Er will also etwas höhere Drehzahlen beim Anfahren. Mag sein, dass dies auch mit dem speziell entwickelten iMT6-Getriebe zusammenhängt. Dieses nutzt eine elektronisch gesteuerte Kupplung, die schon beim Ausrollen den Kia abschaltet. Also nicht nur im Stand, wie wir es von den gewöhnlichen Start-Stopp-System kennen. So wird auch bei höheren Geschwindigkeiten bis 125 km/h gesegelt, wodurch Sprit gespart wird. Von diesen Vorgängen bekommt der Fahrer nix mit. Nur am Drehzahlmesser fällt die „Nadel“ hin und wieder in Richtung Null. Im Test kamen wir mit dieser 48-Volt-Mildhybrid-Technik auf 5,9 Liter, was für ein 4,5 Meter langes SUV ein guter Wert ist. Die Schaltung selbst ist allerdings nicht die knackigste. Was uns überraschte, war der doch flotte Antritt des Diesels. 136 PS klingen in dieser SUV-Klasse nicht unbedingt vielversprechend. Tatsächlich passt der Motor gut zum Auto. Auch in Sachen Lenkung gibt es keine Kritik und das Fahrwerk haben die Koreaner ebenfalls sehr gut hinbekommen. Nicht zu hart, nicht zu weich – gerade so, dass man den Sportage flott bewegen kann. Zu den Assistenten sei noch gesagt, dass ohnehin alles notwendige ab der Grundausstattung vorhanden ist. So kommt das autonome Notbremssystem schon im Einstiegs-Sportage zum Einsatz.

Was kostet der Sportage?

Der Startpreis des Kia Sportage liegt bei 31.490,- Euro. Dafür gibt es die Grundausstattung Titan mit 8-Zoll-Multimedia Display, Notbremssystem, Spurfolgeassistent, Rückfahrkamera und andere Nettigkeiten. In der getesteten Gold-Version gibt es zusätzlich beispielsweise Dual-LED-Projektionsscheinwerfer, Intelligentes Fernlicht, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Teilledersitze, 12,3-Voll-TFT-LCD Farbdisplay und Sitzheizung in der zweiten Sitzreihe. Diese startet ohne Allradantrieb bei 45.590,-. Der günstigste Plug-In kostet 48.490,- Euro.

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