Kleinwagen haben bei den Herstellern aktuell nicht das beste Standing, trotz hoher Nachfrage. Wir testen mit dem Honda Jazz den wohl geräumigsten aller Kleinen.
Der nur 4,09 Meter lange Honda Jazz erinnert optisch an einen zu heiß gewaschenen Familienvan. Entsprechend groß werden Praxistauglichkeit und Platzangebot geschrieben. Seine Form und das damit einhergehende Platzangebot sind zweifellos Alleinstellungsmerkmale im Segment der Kleinwagen.
Platzangebot im Honda Jazz
Tatsächlich geht in den Jazz trotz Kleinwagenmaßen viel hinein. Prunkstück in Sachen Variabilität ist die Rückbank. Die kann im 60:40-Verhältnis fugenlos umgelegt und die Sitzflächen können wie im Kino hochgeklappt werden. Das Cockpit bietet in der Topversion Advance Sport schöne Materialien und eine klare Bedienung.
Der Antrieb
Hierzulande gibt es den Jazz nur als Vollhybrid. Der Benziner liefert über einen Generator Strom an den E-Motor, der dann die Räder antreibt. Das Gas spricht ohne Verzögerung an, das Drehmoment fällt mit 253 Nm hoch aus. Entsprechend flott kann der Jazz bewegt werden, wenn der /die Fahrer:in das möchte. Alternative Hybrid-Kleinwagen sind Peugeot 208, Renault Clio und Toyota Yaris.
Die Ausstattung
Honda verkauft den Jazz in drei Ausstattungsvarianten, der 122 PS starke Antrieb bleibt derselbe. Darüber hinaus beschränken sich die wenigen Extras fast zur Gänze auf optische Upgrades. Mit der Topversion bekommt man einen Kleinwagen, der in puncto Features auch eine Klasse darüber mitspielen könnte.



