Ford Puma: Wie er vom praktischen Kleinwagen zum Elektro-SUV mutiert

Ford steckt in Deutschland in einer tiefen Krise. Das merkt man dem Modell Puma aber nicht an: Das kleine SUV schlug sich prima im letzten ADAC Test. Durch ein Facelift ist er inzwischen noch mal aufgewertet geworden. 2025 kommt die Elektroversion Puma E-Gen.

Um die Jahrtausendwende als praktischer Kleinwagen angetreten, ist der Ford Puma im Jahr 2020 zum SUV mutiert. Und die Kölner haben in Zukunft noch einiges vor mit dem Modell – trotz aller wirtschaftlicher Schwierigkeiten in Deutschland: Massive Absatzprobleme führen zu schlagzeilenträchtigen Massenentlassungen.

Momentan versucht der Puma den Konkurrenten Seat Arona, Peugeot 2008, Renault Captur, Hyundai Kona, Opel Crossland und VW T-Cross nicht allein den Markt der Kleinwagen-SUVs zu überlassen. Und das macht er technisch beurteilt nicht schlecht.

Der Puma geizt nicht mit Platz

Der Puma basiert im Grunde auf dem mittlerweile eingestellten Fiesta, sieht aber ganz anders aus und ist 15 Zentimeter länger. 10 Zentimeter mehr Radstand und eine 5,8 Zentimeter breitere Spur hinterlassen einen deutlich stämmigeren Auftritt und sorgen im Innen- und im Kofferraum für reichlich Platz.

Und weil die Insassen im Puma 3 Zentimeter höher sitzen als im Fiesta, klappt der Einstieg müheloser, und das Raumgefühl ist – von der kleinwagentypischen Innenraumbreite abgesehen – eine Klasse besser.

Beim Testmodell handelt es sich um ein Vor-Facelift-Modell, aber das spielt keine Rolle, weil sich Technik und Abmessungen durch das Facelift nur unwesentlich geändert haben (siehe Datentabelle unten).

Ergebnis der Messungen: Auf den vorderen Plätzen finden Personen bis fast 1,95 Meter genug Platz, die Kopffreiheit würde sogar für 2 Meter Körpergröße ausreichen. Auf der Rückbank geht es weniger großzügig zu, hier muss man sich mit (guten) Kleinwagenverhältnissen arrangieren. Die Beinfreiheit reicht für 1,80 Meter große Menschen, wenn die Vordersitze für 1,85-Meter-Begleiter eingestellt sind.

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