ADAC Test Kia Sorento:

Rund vier Jahre ist die vierte Generation des Kia Sorento inzwischen auf dem Markt. Nun wurde das große SUV noch einmal deutlich geliftet. Es ist schicker als zuvor, aber auch teurer. ADAC Test der Dieselversion, Bilder, Daten.

Kantiger, größer, mit Hybrid- und Plug-in-Hybridantrieb, zusätzlichen Assistenzsystemen und inzwischen noch einmal aufgefrischter Optik: Die vierte Generation des Kia Sorento hat auch im Modelljahr 2025 einiges zu bieten und sticht dabei in mancher Hinsicht sogar die Konkurrenz vom Schlag eines Seat Tarraco, Škoda Kodiaq und Hyundai Santa Fe aus.

Kia-SUV mit Riesenkofferraum

Zur Hälfte seines Lebenszyklus tritt der Sorento optisch modernisiert auf. Der Crossover mit fünf bis sieben Sitzen orientiert sich nun beim Front-Design stärker am Elektromodell EV9 und hat ein neu gestaltetes Armaturenbrett mit größerem Zentral-Touchscreen sowie überarbeitetem Bedienkonzept erhalten. Das Lenkrad ist nun elektrisch verstellbar, auf Wunsch sind Massagesitze zu bekommen. Neu auf der Optionsliste finden sich ein digitaler Fahrzeugschlüssel für das Smartphone und ein digitaler Innenspiegel, der das Bild der rückwärtigen Kamera überträgt.

Schon optisch wirkt das 4,82 Meter lange SUV noch einmal deutlich selbstbewusster und stattlicher als sein Vorgänger. Entscheidender ist jedoch der gegenüber der bis 2021 gebauten dritten Generation um fast vier Zentimeter gewachsene Radstand, der für mehr Platz sorgt. Vorn sitzen bis zu 1,95 Meter große Menschen kommod, auf der Rückbank reicht die Kniefreiheit für ebenso große Passagiere.

Dank flachem Kardantunnel können sich im Fußraum zudem sechs Beine gut sortieren. 990 Euro Aufpreis kostet eine dritte Sitzreihe, auf der sogar durchschnittlich große Erwachsene noch ausreichend Platz finden. Sieben Personen – egal ob Kinder oder Erwachsene – können also mitreisen. Oder alternativ viel Gepäck: In den Kofferraum der getesteten Dieselversion passen nach ADAC Messmethode zwischen 495 und 1875 Liter.

Seit dem Modelljahr 2022 sind der Plug-in-Hybrid und der Diesel in der Topversion Platinum für ebenfalls 990 Euro mit zwei einzelnen Komfortsitzen in der zweiten Reihe zu haben – fertig ist das Shuttle-Gefährt für sechs Passagiere.

Im Innenraum bemüht sich Kia um gute Qualität und einen wertigen Eindruck. Der obere Teil der Türverkleidungen und des Armaturenbretts ist weich gestaltet, Letzteres ist im vorderen Bereich mit einer geprägten Naht versehen, um Leder zu suggerieren. Der Dachhimmel ist hochwertig, die A- und B-Säulenverkleidungen mit – wenn auch sehr dünnem – Stoff überzogen. Die gepolsterten Sonnenblenden fühlen sich angenehm hochwertig an. Einige Kanten und Ränder sind mit silbernen Applikationen aufgewertet. Auch die Verarbeitung passt.

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