Seit Sommer ist die zweite Generation des Kia Niro auf dem Markt. Das Kompakt-SUV gibt es mit drei elektrifizierten Antrieben. Wir haben uns die vollelektrische Version angesehen.
Er ist sozusagen das Alltagsauto in der Elektro-Palette von Kia: Der Niro EV war in der ersten Generation eines der ersten wirklich massentauglichen Elektroautos auf dem deutschen Markt. Und auch dem Nachfolger wollte der koreanische Autobauer wieder diese Tugend zukommen lassen.
Vernünftige Leistungen zu einem vernünftigen Preis: Das war die Devise. Während der größere EV6 nicht nur mit einem sportlicheren Design daherkommt, sondern auch in Sachen Fahr- und Ladeleistung zu den Besten gehören will, darf der Niro EV kleinere Brötchen backen.
Dennoch muss er sich nicht verstecken – und das gilt nicht nur für die Optik. So finden sich innen dann auch Elemente, die man schon aus dem Sportage oder dem Elektro-SUV EV6 kennt, wie das große Doppeldisplay und die umschaltbare Sensorleiste, mit der man wahlweise die Klimatisierung oder das Infotainmentsystem bedienen kann.
Mit seinen 150 kW/204 PS liefert der Niro EV eine ordentliche Fahrleistung ab. Anders als der EV6 lädt er mit 400 statt mit 800 Volt und braucht daher länger an der Schnelladesäule – laut Datenblatt dauert es 45 Minuten, um die Batterie von 10 auf 80 Prozent zu füllen.




