Kurz vor dem Marktstart dreht der Volvo EX30 letzte Testrunden. AUTO BILD durfte dabei schon mal auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.
Die Volvo-Familie bekommt Nachwuchs und die Schweden wagen sich mit dem EX30 hinab in die Kompaktklasse. Bei den letzten Abstimmungsfahrten des kompakten Elektro-SUV auf dem Testgelände Hällered, 60 Kilometer östlich von Göteborg, durfte AUTO BILD schon mal auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.
Mit 4,22 Metern ist der EX30 nicht nur eine Handbreit kürzer als seine Plattform-Brüder Smart #1 und Zeekr X, sondern vor allem gute 20 Zentimeter kürzer als der XC40 am bislang unteren Ende der Volvo-Palette. Der Benjamin soll zum Bestseller werden und sich mittelfristig bis zu 200.000 Mal pro Jahr verkaufen. „Deshalb muss der EX30 sich vom ersten Meter wie ein Volvo anfühlen“, sagt Egbert Bakker, Leiter der Abteilung Fahrdynamik, der bei unserer ersten Ausfahrt am Steuer sitzt.
Der EX30 ist etwas agiler und geht etwas besser ums Eck als die anderen Volvos. Kein Wunder bei nur 2,65 Metern Radstand, dem vom Akku nah an den Asphalt gerückten Schwerpunkt und dem spürbar kleineren Wendekreis aller E-Autos, die eine Skateboard-Plattform nutzen und bei der Lenkgeometrie nicht mehr auf einen Verbrenner im Bug Rücksicht nehmen müssen.
Brachiale Beschleunigung mit 428 PS
Zwar bleibt der EX30 stets entspannt und gelassen, er hat aber auch ordentlich Feuer: Volle Leistungsabfrage vorausgesetzt, geht der Stromer in schlanken 3,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Wer sagt denn, dass es kein Herzrasen gibt in einem Volvo? Erst recht im besten Sprinter, den die Schweden bislang gebaut haben.




