Der Mazda MX-30 mit Wankelmotor hat laut Hersteller eine Reichweite von 680 Kilometern. Geladen wird an der Schnellladestation in 25 Minuten auf 80 Prozent.
Mazdas Ingenieure gehen gerne eigene Wege. Während die Autowelt die Hubräume in Richtung Zwergenland schrumpft, fährt Mazda mit einem Griff in die Technikkiste mit normalen Hubräumen erfolgreich vor. Und jetzt haben die Japaner den Wankelmotor, der vor gut zehn Jahren mit dem RX-8 eingestellt wurde, wiederbelebt. Dieser „Kreiskolbenmotor“ werkt jetzt im Test-Plug-in. Der 75 PS starke Benziner ist aber im Grunde nur eine Art Notstromaggregat. Er erzeugt Strom über einen Generator, der dann den Elektromotor füttert.
85 Kilometer rein elektrisch möglich
Das Auto wird also nie vom Wankelmotor direkt angetrieben. Der Vorteil: Der Wankelmotor, ohnehin vibrationsarm, werkt unaufdringlich im Hintergrund und man fährt immer rein elektrisch. Nur selten hört man den kleinen Motor lauter knurren. Reichweitenangst gibt es nicht, denn man kann Benzin tanken, und wenn eine Ladesäule vorhanden ist, auch Strom. So kommen laut Hersteller 680 Kilometer Reichweite zusammen. Geladen wird an der Schnellladestation in 25 Minuten auf 80 Prozent. Mit voller Batterie (17,8 kWh) sollen 85 Kilometer rein elektrisch möglich sein. Außergewöhnlich geht es auch bei den Türen weiter. Diese öffnen gegenläufig wie schon beim RX-8. Das ist nicht immer praktisch, weil sich die Hecktüren nur von innen öffnen lassen, zudem geht es auf den Rücksitzen recht eng zu.




