Duell der kompakten Crossover: Mazda MX-30 gegen Peugeot e-2008

In ihrer Ausgabe 6/2024 hat die Fachzeitschrift Auto Straßenverkehr zwei vollelektrische Crossover gegeneinander antreten lassen. Auf den frisch überarbeiteten Peugeot e-2008 trifft in diesem Duell der Mazda MX-30, wohlgemerkt in der Variante ohne zusätzlichen Wankelmotor als Reichweitenverlängerer. Der Mazda ist zwar das um neun Zentimeter größere Fahrzeug, aber deutlich stärker für die Stadt ausgelegt als der Peugeot. Aber der Reihe nach.

Ganz konkret miteinander verglichen wurden in diesem Zweikampf der Mazda MX-30 E-Skyaktiv EV Makoto mit dem Peugeot 2008 Elektro 156 GT. Der Japaner kostet so knapp 40.000 Euro, beim kleineren Franzosen sind es hingegen beinahe 44.000 Euro. Das liegt vor allem daran, dass dieser mit dem deutlich größeren Akku an Bord unterwegs ist. Denn während beim Peugeot der 54-kWh-Akku eine Testreichweite von 254 Kilometern ohne Nachladen ermöglichte, waren es beim Mazda und dessen sparsam bemessenen 35,5 kWh fassenden Akku lediglich 127 Kilometer.

Mit 50 kW maximaler Ladeleistung liegt der Mazda angesichts des kleineren Akkus wenig erstaunlich hinter dem Peugeot, der bis zu doppelt so viel Ladeleistung saugen kann. Die Idee bei den Japanern ist die, dass die kleinere Batterie insgesamt nachhaltiger ist als ein großes Batteriepaket und die Zielgruppe für das Fahrzeug ohnehin nur sehr selten weitere Strecken mit dem Fahrzeug zurücklegen möchte. Zudem sind viele nachhaltige Materialien verwendet, im Innenraum sind unter anderem Korkelemente zu finden. Der Peugeot verfolgt da einen anderen Ansatz: Auch wenn einmal weitere Wegstrecken zurückzulegen sind, sollen diese einigermaßen bequem mit dem e-2008 zu bewältigen sein.

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