Mazda MX-30 R-EV: Wenn der Wankelmotor fürs elektrische Fahren sorgt

Bei Mazda feiert der Wankelmotor ein Comeback, allerdings nicht mehr, um einen Sportwagen zu befeuern. Vielmehr soll er die Reichweite verlängern.

Um Kunden die Reichweitenangst, wenn man elektrisch fährt, zu nehmen, bieten Autohersteller zu verschiedenen Lösungsansätzen. Abgesehen davon, immer größere Batterien zu verbauen, kam man auch darauf, Verbrennermotoren als Kraftwerke an Bord zu installieren. Dabei ist der Benziner nur dazu da, Strom zu erzeugen und treibt niemals direkt die Räder an. Serieller Hybrid heißt diese Art des Hybridantriebs. Mazda verlängert nun beim MX-30 mit einem Wankelmotor die Reichweite.

E-Skyactive R-EV heißt die entsprechende Variante des MX-30, den es wie gehabt auch als reines BEV-Elektroauto gibt. Mazda verwendet einen Wankelmotor als Generator. Der Akku des MX-30 mit einer Kapazität von 17,8 kWh lässt sich im Mazda an einer Steckdose laden (und das sollte man auch tun, aber dazu gleich).

So fährt der MX-30 zunächst elektrisch und wenn der Akku etwa 40 Prozent des Ladestands erreicht, schaltet sich zunehmend öfter der Verbrenner dazu. Dabei brummt der Wankel sonor vor sich, hörbar aber nicht laut oder sonst unangenehm. Über Wippen am Lenkrad kann man auch die Stärke der Rekuperation feinjustieren – das funktioniert sehr gut und man kann so gut das Tempo reduzieren. Unter den Fahrmodi findet sich ein Charge-Modus, mit dem man während der Fahrt das Laden des Akkus vorantreiben bzw. einen vordefinierten Ladestand erreichen kann. Dann steigt der elektrische Radius, ebenso rasch gehen die Verbrauchswerte nach oben. Bei unserem Test bei winterlichen Bedingungen zeigte der Bordcomputer 11 Liter. Darum sollte man zum Akku-Laden eher den Stecker heranziehen. Sonst bewegte sich der verbrauch zwischen 3 und 6 Liter. Mit vollem Akku hat man rund 80 Kilometer Elektro-Reichweite. Nachladen funktioniert bei einem AC- Anschluss (11 kW) und einem DC-Lader.

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