Praxistests im Löwenschutz

Der neue Land Rover Defender rückt der Produktionsreife wieder ein Stück näher. In Kenia besteht die von Grund auf neuentwickelte Generation der 4×4-Legende harte Praxistests. Verantwortlich für das Testprogramm im Borana-Reservat sind Experten der Tier- und Naturschutzorganisation Tusk, die sich im kenianischen Schutz-gebiet für den Schutz der afrikanischen Löwen engagiert.Seine Weltpremiere feiert der neue Land Rover Defender später im Verlauf des Jahres.

Der Prototyp des neuen Defender wurde vor dem Testeinsatz in Kenia mit einer Tarnlackierung versehen sowie mit Expeditionszubehör und einer hochgesetzten Luftansaugung ausgestattet, um in das rund 14.000 Hektar große Borana-Schutzgebiet vorzudringen. Hier ortet und verfolgt die Tier- und Naturschutzorganisation Tusk mit Peilsendern ausgestattete Löwen, um wichtige Erkenntnisse für ihr Löwen-Schutzprogramm zu gewinnen. Der neue Defender übernahm dabei zahlreiche Ortungsfahrten und transportierte darüber hinaus Ausrüstung für die Tierschützer.

Das in dieser Form einzigartige Testprogramm gab Tusk-Mitarbeitern die Möglichkeit, den neuen Land Rover Defender in der Praxis einer ganzen Reihe von Anforderungen zu unterziehen. So musste der britische Allradler tiefe Flussläufe durchwaten und schwer beladene Anhänger durch das Reservat ziehen, wo sich neben flachen Ebenen auch tief zerfurchte Pisten, steile, felsige Anstiege, schlammige Flussufer und dichte Wälder befinden.

Nick Collins, Vehicle Line Director bei Jaguar Land Rover, kommentiert:

„Wir haben mit dem Test- und Entwicklungsprogramm des neuen Defender mittlerweile fortgeschrittene Stadien erreicht. Die Zusammenarbeit mit unserem Partner Tusk in Kenia hat uns ermöglicht, weitere wertvolle Leistungsdaten zu sammeln. Das Borana-Reservat bietet mit seiner enormen Vielfalt an Landschaften und Untergründen eine Menge großer Herausforderungen: Es ist eine perfekte Gegend, um die Geländeeigenschaften des neuen Defender unter extremen Bedingungen zu testen.“

Land Rover fungiert bereits seit 15 Jahren als offizieller Partner der Tier- und Naturschutzorganisation Tusk. Mit dem Einsatz des neuen Defender im Rahmen des Löwenschutzprogramms wollen Land Rover und Tusk auf die kritische Lage aufmerksam machen, in der sich die Löwen in Afrika befinden. Drei Viertel der Löwenpopulationen auf dem Kontinent gehen zurück – inzwischen leben in Afrika mehr Breit- und Spitzmaulnashörner als Löwen. Nur noch weniger als 20.000 Exemplare des „Königs der Tiere“ sind heute in der afrikanischen Wildnis zu Hause. Vor einem Jahrzehnt lebten hier noch 200.000 Löwen.

Charles Mayhew, Chief Executive von Tusk, sagt:

„Tusk hat 2019 zum „Jahr des Löwen“ erklärt. Es ist dabei unser Ziel, die Öffentlichkeit für den alarmierenden Rückgang der Löwenpopulation in Afrika zu sensibilisieren. Im Borana-Schutzgebiet leben erfreulicherweise mehrere Löwenrudel. In diesem riesigen Reservat mit seiner rauen Umgebung orten, verfolgen und überwachen wir die Bewegungen der Löwen. Auf diese Weise wollen wir für ihren Schutz sorgen und jegliche Gefahr von Konflikten mit benachbarten Gemeinschaften verringern. Der neue Land Rover Defender hat im Rahmen dieser Arbeit alle ihm gestellten Aufgaben gelassen bewältigt – vom Durchqueren tiefer Flüsse bis zum Erklimmen steiniger Pfade.“

Das Defender Testprogramm im Rahmen des „Jahres des Löwen“ erfuhr weitere Unterstützung durch DHL, den weltweiten Logistikpartner von Jaguar Land Rover und Unterstützer von Tusk.

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