Jaguar E-Pace als Plug-in-Hybrid

Als der 4,4 Meter lange E-Pace erstmals auftauchte, überzeugte er sofort mit sportlich inspiriertem Design. Ins Modelljahr 2021 rollt der Brite jetzt außen und innen im Detail aufgefrischt. Mit einem Einstiegspreis von 38 790 Euro ist er weiterhin das günstigste Modell in der Jaguar-Palette, doch das bedeutet hier keinesfalls einfach. Nein, der Wagen will in der Welt kompakter SUV mit Premium glänzen. Nicht ohne Grund, denn die kleinen hochbeinigen Allradler sind aktuell das große Ding. Nicht nur wegen besserer Übersicht.

Jaguar hat die Linienführung des Sportwagens F-Type geschickt auf den kleinen Wagen mit der Lizenz fürs Gelände übertragen. Er wirkt deutlich cooler als viele Mitbewerber – vor allem aus Deutschland. Obwohl hochbeinig wie andere SUV, fühlt man sich keinesfalls weit von der Straße entfernt. Das ist sehr angenehm. Gleiches Urteil innen. Dort sitzt man nicht auf, sondern im superbequemen Sitz, konsequent fahrerorientiert umgeben vom Armaturenbrett und von steiler Mittelkonsole. In den ersten Minuten nach dem Einsteigen wirkt alles zwar ein bisschen beengt, doch das kehrt sich schnell positiv um: eine derartige Nähe zwischen Mensch und Fahrzeug gibt es sonst nur in Sportwagen. Der bereits von außen dynamische Eindruck wirkt so mit Raffinesse ebenfalls innen. Man könnte „wie ein Maßschuh“ sagen. Herzstück des Cockpits ist ein XL-Touchscreen zur Bedienung des Pivi Pro-Infotainmentsystems. Sofort nach dem Anlassen des Motors steht das hilfreich zur Seite, lässt sich simpel und fehlerfrei bedienen.

Dazu passt, dass generell alle E-Pace über eine umfangreiche Serienausstattung verfügen. Wer will, hat Windsor Leder, Head-up-Display oder XXL-Panoramadach an Bord. Neu ist das sportliche Paket R-Dynamic Black Edition mit glänzend schwarz hervorgehobenen Elementen außen (zum Beispiel Logos), rot lackierten Bremssätteln und 19-Zoll Alufelgen in Satin-Grey. Eine optisch sehr edle Wahl. Für sein Format bietet der Wagen selbst den Passagieren im Fond überraschend viel Platz, das Ladeabteil ist gut dimensioniert, geräumige Ablagen sind vorhanden.

weiterlesen

Diese Woche meistgelesen:

Resturlaub..

In den letzten Tagen war ich schreibfaul. Nicht, weil...

Volvo XC60 D5: Dauertest

In kriselnden Zeiten wie diesen ziehen sich die Menschen...

Peugeot 508 SW trifft auf Volvo V60

Zwei unterschiedliche Ideen zum Thema Benziner mit Batterie-Unterstützung: Volvo...

VOLVO XC60 NACHFOLGER

Die 3. Generation des Volvo-SUV XC60 wird rein elektrisch....

Neues Sicherheitssystem im Volvo EX90: Wenn der Fahrer nicht in Bestform ist

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr reagiert Volvo Cars auf...

Where did you come from, Cotton-Eye Joe?

Tag 2 ist nun auch durch. Ich sitz im...

Tag 3 und 4… Smooth like Tennessee Whiskey

Gestern hab ich ausgelassen, in allen Richtungen. Aus Gründen. Der...

Zuletzt gepostet

Test Volvo XC60: Keine Experimente beim Mittelklasse-SUV

Der Volvo XC60 wurde für das Modelljahr 2026 überarbeitet,...

Volvo ES90: Leiser Riese kann alles, außer Gefühle

Volvo setzt sein schwedisch-kühles Crossover-Flaggschiff ES90 gegen die deutsche...

Volvo EX90: Komfortabler Elektro-Riese im Test

Größer, edler und rein elektrisch: Volvos großes Elektro-SUV EX90...

Volvo V60 im Deutschland?Check: Lohnt sich der Kombi 2026 noch?

Der Volvo V60 gilt als einer der letzten echten...

Sitzprobe im neuen Volvo EX60: Die elektrische Mitte

Der große Abschied vom Verbrenner war bei Volvo längst...

Gebrauchter XC60 – eine gute Option?

Ein Modell neu zu positionieren, gilt in der Automobilwirtschaft...

Volvo EX60 wins Reader Award at What Car? Awards 2026

The all-electric Volvo EX60 has been crowned the winner...

Kompakter Volvo EX30 ist „Elektroheld 2026”

Der Volvo EX30 ist einer der „Elektrohelden 2026“: Bei...
spot_img