Peugeot 508 SW trifft auf Volvo V60

Zwei unterschiedliche Ideen zum Thema Benziner mit Batterie-Unterstützung: Volvo V60 T6 Recharge AWD gegen Peugeot 508 SW PSE im Test!

Platz 1 mit 523 von 800 Punkten: Volvo V60 T6 Recharge AWD. Bei der E-Reichweite ein gutes Stück vorn, als Kombi deutlich abgeschlagen. Verbrauch hoch, Preis auch. Preis: ab 56.350 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 14.124 Euro).

Platz 2 mit 495 von 800 Punkten: Peugeot 508 SW PSE. Design zum Niederknien, viel Platz, stimmige Fahrleistungen. Satter Verbrauch, E-Reichweite okay. Stolzer Preis. Preis: ab 67.940 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 16.988 Euro).

Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. Und so begegnen sich in diesem Vergleich zwei sehr unterschiedliche Kollegen. Der Volvo V60, abgeregelt bei 180 km/h, will seinen Insassen beim Entschleunigen helfen. Der Peugeot 508 SW, nicht reglementiert bis 250 km/h, sieht aus, als könnte er eine neue Klasse bei den 24 Stunden am Nürburgring etablieren. Was beide eint: der Wille zur Sparsamkeit. Möglichst wenig Sprit soll durch die Leitungen fließen, so wenig wie möglich CO2 am Heck entweichen. Das gelingt beiden Plug-in-Hybriden. Wie gut, klärt der Vergleich. (Wichtige Tipps für den Neuwagenkauf im Internet)

Beim Ladevolumen hat Volvo mit dem V60 alte Qualitäten verloren

Widmen wir uns vorab den grundsätzlichen Dingen. Dem 508 und 508 SW spendiert Peugeot erstmals das neue PSE-Emblem (Peugeot Sport Engineered). Unschwer zu erkennen an den zahlreichen Details im Farbton Kryptonit, reichlich Anbauteilen und stattlicher 20-Zoll-Bereifung. Der V60 strahlt gelungene Dezenz wie kaum ein Zweiter aus. Hinter all dem Blech versteckt sich die erste Überraschung. Bot Volvo vor Jahrzehnten noch Laderaum in Hülle und Fülle (740 Kombi von 1985 mit 2120 Liter), kommt der V60 heute nur noch auf schmale 1393 Liter (1441 Liter ohne Plug-in-Technik), da bringt selbst manches Kleinwagen-SUV mehr unter. Der Peugeot demütigt den Volvo regelrecht mit 1780 Litern, selbst die zusätzliche Technik nimmt hier keinen Platz weg. Retten kann sich der Volvo dank des minimal besseren Raumangebots im Fond sowie dem einfacheren Einstieg.

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