Im Mazda 6e treffen sich zwei Auto-Supermächte

Was darf der denn kosten, war schnell die Frage, als Mazda die Hüllen vom 6e zog – die Reaktionen auf das Erscheinungsbild der 4,92 Meter langen Limousine waren ja einhellig positiv bis enthusiastisch ausgefallen, jetzt sollte das Ganze nur noch halbwegs leistbar sein. Die Frage beantwortet der Importeur mit „43.475 bis 47.025 Euro“ und meint, damit einen kompetitiven Preisrahmen geliefert zu haben.

Lassen wir dazu kurz sämtliche Elektro-Limousinen mit halbwegs vergleichbaren Abmessungen samt zugehöriger Listenpreispalette Revue passieren. BMW i4 (4,78 m lang): 52.992 bis 73.308 Euro. BYD Seal (4,80 m): 49.990 bis 52.990. Hyundai Ioniq 6 (4,86 m): 43.390 bis 57.390. Audi A6 Sportback (4,93 m): 66.800 bis 99.990. Mercedes EQE (4,95 m): 59.760 bis 108.590. VW ID.7 (4,96 m): 57.990 bis 71.890. Und schließlich Tesla Model S (4,97 m): 110.970 bis 120.970.

Damit gesellen wir uns gleich zur Gesprächsrunde mit Mazda-Österreich-Geschäftsführer Christian Heider im Rahmen der heimischen 6e-Premiere am Cobenzl in Wien. Für das Volljahr gehe er von 400 bis 500 verkauften Autos aus, nach den Reaktionen der Händler und potenziellen Kunden neige er aber durchaus eher in Richtung 500. Vom Mazda6-Bestand her habe der elektrische Nachfolger jedenfalls Langzeitpotenzial, zusätzlich ortet Heider enormes Interesse von Fremdkunden, die hier erstmals auf Mazda aufmerksam würden.

Mazda selbst sieht den 6e als ideale Überbrückung, bis die eigene Elektroplattform startklar ist – was Heider zufolge 2027 der Fall sein wird (selbigen Jahres ist die neue, elektrifizierte Verbrennungsmotorengeneration Skyactiv-Z startklar). Bis dahin fällt dem der Kooperation mit Changan in China entstammenden 6e auch wegen der emissionsseitigen Flottenziele eine wichtige Rolle zu, „ein wichtiger Baustein, mit dem wir die Elektrifizierung unserer Modellpalette konsequent vorantreiben“.

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