Codename Gen-E: Das kann die Elektroversion des Ford Puma

Nachdem es den kleinen Fiesta bei Ford nicht mehr gibt, hat der Puma nun quasi die Rolle als Einsteigermodell übernommen. Der Puma kann mit einer Länge von 4,2 Meter als Art kompaktes SUV durchgehen. Es ist der meistverkaufte Ford in Europa und in Großbritannien ist der Puma überhaupt die Nummer eins bei den Neuzulassungen.

Ford hat den Puma nun elektrifiziert – wobei die klassischen Antriebe weiter unverändert im Programm bleiben – und nennt die entsprechende Version „Gen-E“. Und die Kombination erweist sich als überaus stimmig. Von der Optik her hat man nicht allzu viel verändert. Man erkennt den elektrischen Puma am besten an der geschlossenen Front. Ein Heckspoiler und spezielle Felgen sollen sich günstig auf die Aerodynamik auswirken und das heißt bei einem Elektroauto wiederum mehr Reichweite.

Elektrisch unterwegs

Für den Antrieb sorgt im Puma Gen-E ein 123,5-kW-Elektromotor, der die Vorderräder antreibt. Und mehr braucht es eigentlich auch nicht. Damit beschleunigt der Puma ausreichend flott und erreicht 100 km/h nach acht Sekunden. Gespeichert wird der Strom in einem 43-kWh-Akku. Das ist eine mittelmäßige Größe und hat natürlich damit zu tun, dass der Gen-E eigentlich auf einer Verbrenner-Plattform basiert. Wir sind den Puma im Test mit einem Verbrauch von 14 kWh/100 km gefahren und das ist schon ein guter Wert und entspricht einer Reichweite von etwas über 300 Kilometer (Ford gibt bis 376 laut WLTP an).

Wie schnell kann der Gen-E laden? An einem Schnelllader geht das mit bis zu 100 kW. Heißt, in zehn Minuten kann man Strom für weitere 124 km nachladen.

Der Puma fährt sich auch als Elektroauto so, wie man es von Fords eigentlich gewohnt ist – mit einer exakten Lenkung und einem gut abgestimmten Fahrwerk. In Verbindung mit dem flotten Antritt dank des E-Antriebs macht der Puma wirklich Spaß zu fahren. Ob es notwendig ist, das Lenkrad oben und unten abzuflachen, ist fraglich, stört aber nicht.

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