Die moderne Ikone Land Rover Defender ist ja mittlerweile bekannt. Mit der längsten Version „130“ bringen die Briten deren Transportfähigkeit auf ein Maximum. Allerdings wirken die Proportionen gewöhnungsbedürftig, geradezu schrullig. Aber Schrulligkeit passt wiederum zum Defender.
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Als der neue Land Rover Defender präsentiert wurde, ging das mit einem lachenden und einem weinenden Auge einher. Die eingefleischten Fans waren raus: So ein moderner Kram würde ihnen nicht in den Sinn kommen. Damit war die Stunde von Milliardär Jim Ratcliffe eingeläutet, der sich mal eben dazu entschied, eine neue Automarke (Ineos) zu gründen und gleichzeitig einen neuen puristischen Geländewagen zu entwickeln (den Grenadier), um enttäuschten Alt-Defender-Fahrern eine potenzielle neue Heimat zu geben. Doch das ist eine andere Geschichte.
Eigentlich ist der neue Defender total cool. Selten gibt es in der Automobilgeschichte die Möglichkeit, eine Fahrzeugikone in dieser Weise neu aufleben zu lassen – also mit gleichzeitig modernen und traditionellen Elementen. Die Alpine A110 ist auch so ein Beispiel. Allerdings haben die Designer das Original nicht eins zu eins kopiert, wie im direkten Vergleich auffällt, sondern an einigen zentralen Stellen zitiert. Prominent ist beim neuen Modell vor allem die sich nach unten verbreiternde Silhouette, die man am besten von der Heckansicht aus sieht – sie geht glatt als Signatur durch.
Interessent ist, welche Philosophie hinter dem Defender 4.0 steckt. Im Ursprung war der schlicht „Land Rover“ genannte Geländewagen reines Arbeitsgerät, inspiriert durch den Willys MB. Eines, das allerdings bis in die Zehnerjahre immer wieder leicht verfeinert wurde, aber eben nicht wesentlich – das wäre strukturell gar nicht möglich gewesen. Aber noch als rumpeliges Lasten- und Kraxeltier hat sich der Brite sozusagen einen gewissen Lifestyle-Status erarbeitet. Und exakt mit diesem Wissen im Hinterkopf mussten Ingenieure und Marketingleute nun ein Auto entwickeln, das in dessen Fußstapfen treten können würde.




