Test Honda Civic Type R (2024): Nur die Harten kommen in den Garten

Der Honda Civic Type R ist einer der letzten kompromisslosen Kompaktsportwagen auf dem Markt. Sein 329 PS starker VTEC-Vierzylinder kommt ohne Elektrifizierung aus, und es wird noch per Hand geschaltet. So schlägt sich der stärkste Civic im Test.

Ausblick: Der Prelude kommt, der Civic Type R darf (noch) bleiben

Das Autojahr 2025 startet, wie das Autojahr 2024 endete: Am Horizont erwarten uns mehr oder minder gleichgeschaltete Neuvorstellungen. Kleinere Motoren, größere Bildschirme, weniger Fahrspaß. Nun wollen wir dem neuen Honda Prelude, der in Deutschland für Anfang 2026 erwartet wird, nicht schon im Voraus jegliche sportiven Momente absprechen – aber die Antriebseinheit aus dem Civic Hybrid, gepaart mit simulierten Fahrstufen eines Achtgang-Automatikgetriebes? Come on… Hoffen wir, dass dieser Trend am Type R noch eine Weile vorbeigeht.

Aber vielleicht besinnen sich die Japaner in den nächsten Jahren ja noch und finden irgendwie die Möglichkeit, den famosen 2,0-Liter-VTEC-Motor aus dem hier getesteten Honda Civic Type R unter die Motorhaube des Prelude zu quetschen. Denn genau diesen 329 PS starken Vierzylinder-Turbo mit seinen 420 Newtonmetern Drehmoment, bedient über eines der besten Sechsgang-Schaltgetriebe der Welt, willst du als Auto-Enthusiast eigentlich haben.

Preise: Die sechste Type R-Generation ist 20.000 Euro teurer!

Jetzt sind das Wollen und das Können allerdings immer zwei Paar Schuhe. Denn Honda hat, wie derzeit üblich in der Branche, den Type R (FL5) mal eben vergoldet. So scheint es zumindest, wenn wir im Konfigurator die mindestens 58.900 Euro sehen, die dieser Hot Hatch in der Basisvariante kosten soll. Ein Plus gegenüber dem Vorgänger von sage und schreibe 20.000 Euro! Farbe drauf (Racing Blue Pearl zu 1.100 Euro), Carbon-Paket (3.350 Euro) dran und noch das Illumination-Paket Rot (1.300 Euro) bestellt, und man landet bei augentränenden 64.650 Euro. Aber wisst ihr was? Das sind immer noch einige Tausend Euro weniger, als Volkswagen für einen maximal ausgestatteten Golf R verlangt, und nur etwas mehr als ein voller GTI Clubsport.

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