So ist die neue GT-Limousine aus Schweden ausgestattet

E-Autohersteller Polestar hat sein neues Flaggschiff vorgestellt. Nicht nur beim Fahren soll der Gran Turismo neue Bestwerte vorlegen. Auch beim Laden macht die Marke einen Sprung.

Schnell beschleunigen, schnell laden: Der Polestar 5 ist das neue Flaggschiff der schwedisch-chinesischen Marke und ab sofort bestellbar. Die Preise für die GT-Limousine starten bei 120.000 Euro.

Optisch orientiert sich der fünf Meter lange Viertürer mit der großen Fließheck-Klappe an der 2020 gezeigten Studie Precept. Besonders auffällig: Eine Heckscheibe gibt es nicht, stattdessen spannt sich ein imposantes Glasdach über das komplette Passagierabteil.

Wie von anderen Modellen der Marke bekannt, setzt auch der Fünfer auf klare Linien, diesmal kombiniert mit einer sportlich zugespitzten Front. Der Kofferraum fällt mit 365 Litern für ein Fahrzeug dieser Größe überschaubar aus, zusätzlich stehen im Frunk unter der Fronthaube 62 Liter zur Verfügung.

Innen ist der Neue als 4+1-Sitzer ausgelegt, der Mittelsitz im Fond dürfte also allenfalls als Notoption taugen. In der Regel wird sich zwischen den Passagieren wohl die klappbare Mittelarmlehne mit Reglern für Klimaanlage und Sitzheizung befinden. Die Materialien im Fahrzeug sind nach Möglichkeit nachhaltig, unter anderem kommen Naturfasern, recycelte Stoffe und chromfrei verarbeitetes Leder zum Einsatz.

Zentrales Bedienelement ist ein 14,5-Zoll-Monitor, auf dem Googles Android-Infotainmentsystem läuft. Viel Wert legt die Marke auf Sicherheits- und Assistenzsysteme, die von elf Kamera und zahlreichen Radarsensoren mit Informationen versorgt werden. Auf einen aufgesetzten Lidar auf dem Dach, wie ihn andere Modelle der Marke nutzen, verzichtet Polestar in diesem Fall mir Rücksicht auf die schnittige Linienführung.

Bis zu 884 PS und in 22 Minuten wieder voll

Der Fünfer basiert nicht wie die anderen Modelle der Marke auf einer Mehrmarken-Plattform von Konzernmutter Geely, sondern nutzt die sogenannte Polestar Performance Architecture (PPA) aus geklebten und genieteten Aluminium-Modulen, was Vorteile bei Gewicht und Sicherheit bieten soll.

Die 112-kWh-Batterie ist aus diesem Grund zudem fest in die Struktur eingebunden. Sie nutzt 800-Volt-Technik, was unter anderem für hohe Ladeleistungen von bis zu 350 kW sorgt. Der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent ist laut Hersteller nach 22 Minuten abgeschlossen.

weiterlesen auf handelsblatt.com

Diese Woche meistgelesen:

Where did you come from, Cotton-Eye Joe?

Tag 2 ist nun auch durch. Ich sitz im...

Volvo EX90 ist „Allradauto des Jahres 2026”

Der Volvo EX90 ist das „Allradauto des Jahres 2026“:...

Vollfolierung und Offroad-Felgen am delta4x4 Land Rover Defender!

Der Land Rover Defender (L663) ist schon jetzt ein...

Range Rover Sport als P510e im Test

Der Vergleich macht sicher. Vor allem wenn man die...

Mit dem EV4 lanciert Kia so etwas wie den elektrischen Ceed

Die Ausgangslage war ästhetisch eine harte Nuss. Am Ergebnis...

Zuletzt gepostet

Volvo XC60 Elch-Crash-Test – Warum schwedische Sicherheitstechnologie Leben rettet

Ein spektakulärer Sicherheitstest unter extremen Bedingungen beweist erneut, warum...

Volvo Gebrauchtwagen mit Rekord-Laufleistung: Warum die Schweden-Modelle unschlagbar langlebig sind

Eine aktuelle Auswertung von Gebrauchtwagen-Inseraten auf der bekannten Plattform...

Volvo ES90 Single Motor Extended Range im Test: Made by Sweden

Mit dem Volvo ES90 schickt der schwedische Hersteller ein...

Volvo EX30: Kompaktes E-SUV als Software-orientierter Einstieg

Mit dem Volvo EX30 bietet der schwedische Premium-Hersteller sein...

Heuschnupfen am Steuer: Jeder dritte Autofahrer schließt laut Volvo-Studie die Augen

Die Heuschnupfensaison ist für Allergiker jedes Jahr eine Herausforderung...

Schnellaufladung vollelektrischer Volvo wird noch einfacher

Volvo Cars macht das Aufladen seiner Elektroautos jetzt noch...

Doppelsieg für Volvo bei der Auto Trophy Elektro 2026

Volvo hat erneut den ersten Platz bei der „Auto...
spot_img