Range Rover Velar P550 SVA

Eine nicht gerade optimale Aerodynamik. 2.147 Kilogramm Lebendgewicht. Ein V8-Benziner mit Kompressor-Aufladung, 550 PS Leistung und maximal 680 Newtonmetern Drehmoment. Zudem der Premium-Anspruch der Marke: Der Range Rover Velar erfüllt eigentlich alle Voraussetzungen für ausufernde Kraftstoff- und Unterhaltskosten. Aber ist der edle britische SUV tatsächlich so kostenintensiv wie gedacht?

Unser Testverbrauch

Beim Verbrauch antworten wir mit einem ganz klaren: ja! Aus der WLTP-Normangabe von 12,1 Litern auf 100 Kilometer werden im Test satte 14,0. Mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Spritkosten für diese Distanz, die sich bei heftigen 20,43 Euro ansiedeln. Doch es geht auch günstiger: Auf der Eco-Runde verbraucht der Range Rover Velar P550 SVA 10,5 Liter, was den 100-Kilometer-Preis auf 15,32 Euro drückt. Wird der Sport-SUV dagegen seiner Veranlagung entsprechend bewegt, schießt der Verbrauch auf 16,3 Liter und nach 100 Kilometer befinden sich 23,78 Euro weniger im Portemonnaie. Die Kraftstoffkosten errechnen sich anhand des tagesaktuellen Kraftstoff-Preises auf unserem Partner-Portal mehr-tanken.de (11.03.2021 / Super: 1,459 Euro/Liter).

Der Testverbauch setzt sich zu 70% aus der Pendler-Runde und jeweils 15% Eco und Sport zusammen.

Monatliche Unterhaltskosten

Bei den sonstigen Alltagskosten sieht es nicht besser aus. Die Kfz-Steuer kostet 696 Euro im Jahr, die Kfz-Haftpflicht schlägt mit 602 Euro zu Buche. Für ein Teilkasko-Upgrade werden jährlich 500 Euro Aufpreis fällig. Vollkasko kostet gar 1.464 Euro extra. Entsprechend üppig fallen die kumulierten Unterhaltskosten aus. Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern liegen sie pro Monat bei 503 Euro. Verdoppelt sich die Fahrleistung, kostet der Range Rover Velar P550 SVA monatlich sogar 896 Euro. Der Wertverlust spielt in dieser Kalkulation keine Rolle.

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