Wer kennt sie nicht, die berühmt-berüchtigten X-Men? Superhelden mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Kia hat auch einen X-Man im Programm – nämlich den XCeed! Ein Crossover aus der für die Koreaner so wichtigen (kompakten) Ceed-Familie.
Der XCeed schaut cool aus – und so fährt er sich aus. Seine Stärke liegt im Komfort, was vor allem bei schlechten Straßen angenehm auffällt. Das Fahrwerk lässt sich durch grobe Schlaglöcher nicht aus der Ruhe bringen und verdaut auch mehrere Querfugen nacheinander. Unter der Motorhaube unseres Testwagens befindet sich ein 136 PS starker Diesel – kein böser, sondern ein sauberer Diesel. Ein elektrifizierter Verbrenner – Mildhybrid, 48-Volt-Doping für den klassischen Verbrenner.
Der Selbstzünder überzeugt mit guten Manieren. Ab 1.500 Umdrehungen zieht er ordentlich durch und entwickelt seine Kraft dabei angenehm homogen. Gut dazu passt das Doppelkupplungsgetriebe, das harmonisch und unauffällig die Arbeit macht.
Was uns noch gefallen hat: das Platzangebot vorne; das volldigitale Kombiinstrument; die umfangreiche Ausstattung. Leider nein: Allradantrieb gibt es auch nicht für viel Geld. Muss aber eh nicht sein.
Kia XCeed 1.6 CRDI 48V DCT GT-line
Karosserie: fünf Türen, fünf Sitzplätze, Länge x Breite x Höhe 4.395 x 1.826 x 1.483 Millimeter, Radstand 2.650 Millimeter, Wendekreis 10,6 Meter, Eigengewicht 1.511 Kilogramm, Anhängelast gebremst 1.500 Kilogramm, Kofferraumvolumen 380 bis 1.332 Liter.
Motor: Common-Rail-Turbodiesel, vier Zylinder, 1.598 Kubikzentimeter, 136 PS, 320 Newtonmeter; 48-Volt-Mildhybrid (Elektromotor mit 15 PS); Höchstgeschwindigkeit 198 km/h, in 10,1 Sekunden auf Tempo 100, ab 5,3 Liter Diesel pro 100 Kilometer, ab 139 Gramm CO 2 pro Kilometer, Abgasnorm Euro 6d.




