Im Test: Mazda CX-80 Diesel – Komfort und Größe auf langen Strecken

Die Diesel-Version des Mazda CX-80 ist wie gemacht für die Langstrecke – punktet aber auch im Alltag.

Als die Plug-in-Variante des größten Mazda-Modells aller Zeiten vor wenigen Monaten im SN-Fuhrpark zum Einsatz kam, blieben vor allem dessen schiere Größe und der bemerkenswerte Fahrkomfort in Erinnerung. Mit feudalen Platzverhältnissen (fast 2000 Litern Kofferraumvolumen) und den extrem weit öffnenden Türen punktet nun auch die Dieselvariante.

Diesel im Jahr 2025? Ist das noch zeitgemäß?

Fragt man bei Mazda nach, so bleibt daran kein Zweifel offen. Während das Gros der neuen Verbrenner mittlerweile mit hubraumschwachen, teilelektrifizierten Benzinern daherschnauft, setzen die Japaner vollkommen gegen den Trend auf Hubraum: 3,3 Liter gönnt sich der längs eingebaute Reihen-Sechszylinder. Dessen 550 Newtonmeter Drehmoment werden direttissima an die Achtstufen-Automatik weitergereicht, die dankenswerterweise auf eine Mehrscheiben-Nasskupplung anstatt eines Wandlers setzt. Mit seinem hellen, fast schon turbinenartigen Arbeitsgeräusch setzt sich der bärige Selbstzünder schon akustisch vom Verkehr ab.

Dank der langen Übersetzung rollt man bei Autobahntempo mit gerade einmal 2000 Umdrehungen dahin und fühlt sich dabei fast schon an einen Schiffsdiesel erinnert. Um der Abgasthematik Genüge zu tun, sorgt ein kleiner Startergenerator für einen Hauch Hybrid inmitten all der Diesel-Folklore. Das Resultat – ein Testverbrauch von 6,1 Litern – kann sich ob des kastenartigen Auftretens und des nicht gerade geringen Gewichts absolut sehen lassen. Ob der Dieselantrieb in derartigen Dimensionen bei Mazda auch über den CX-80 hinaus eine Zukunft hat, wird sich weisen.

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