Ford Mustang Mach-E Extended AWD Premium

Der 77.200 Euro teure Ford Mustang Mach-E Extended AWD Premium tritt zum Verbrauchs-Check an. Wir haben einen Durchschnittsverbrauch von 27,3 kWh ermittelt.

Der Mach-E nimmt es beim Federn nicht so genau, immerhin hat ihm ein Update an Federn und Dämpfern mehr Sensibilität geschenkt. Die Sache mit dem Preisvorteil des Verbrenner-Mustang gelingt ihm allerdings nicht: Der Mach-E Extended AWD verteuerte sich durch die jüngste Preiserhöhung, die mitten in die Produktion dieses Vergleichstests platzte, um 7.500 Euro. Mit etwas mehr Ausstattung (aber noch immer ohne Head-up-Display) liegt der Grundpreis nun bei 77.200 Euro.

Selbst mit weniger Leistung (269 PS) und kleinerem Akku kostet der Ford 69.200 Euro. Und wie sieht es mit den Kraftstoff- und Unterhaltskosten aus?

Unser Testverbrauch

Ford gibt für den Mustang Mach-E Extended AWD Premium einen WLTP-Verbrauch von 18,8 kWh auf 100 Kilometern an. Von diesem Wert entfernt er sich im Alltag. Wir haben einen Durchschnittsverbrauch von 27,3 kWh ermittelt, was Stromkosten von 14,47 Euro auf 100 Kilometern verursacht. Auf der Eco-Runde verbrauchte der Ford 20,9 kWh, während er sich auf der Pendler-Strecke 26,5 kWh genehmigte. Wurde der Ford sportlich bewegt, stieg der Verbrauch auf 37,5 kWh. auto motor und sport hat im Monat November 2022 einen Gesamtdurchschnittspreis pro kWh Ladestrom für die Nutzung eines E-Autos in Deutschland errechnet: 52,96 (gerundet 53) Cent.

Monatliche Unterhaltskosten

Wer so ressourcenschonend fährt wie wir auf unserer Eco-Runde, drückt die Stromkosten für 100 Kilometer auf 11,08 Euro. Die eher heftige Gangart resultiert in einer Summe von 19,88 Euro. Die Kfz-Steuer kostet für den Ford 0 Euro pro Jahr, die Haftpflicht-Versicherung beträgt 416 Euro. Teil- und Vollkasko schlagen mit zusätzlichen 182 beziehungsweise 799 Euro zu Buche. Monatliche Unterhaltskosten von 286 Euro zahlt, wer den Ford 15.000 Kilometer im Jahr fährt. Beträgt die Laufleistung das Doppelte, steigt die Summe auf 524 Euro. Den Wertverlust lassen wir in dieser Rechnung außen vor.

So wird getestet

So misst auto motor und sport den Stromverbrauch: 70 % Pendler-Verbrauch: mehrfach gefahrene Kurzstrecke von 21 km mit 70 % Stadt-, 30 % Überlandanteil. 15 % Eco-Verbrauch: ökonomisch gefahrenes Fahrprofil unter Nutzung der maximalen Reichweite mit Stadt-, Überland- und Autobahnanteil. Autobahntempo 130 km/h. 15 % Sportfahrer-Verbrauch: Konstantfahrt mit 80 % Vmax (maximal 160 km/h) plus Verbrauchsinformation aus einer Vergleichsfahrt, Landstraße und Autobahn.

Die monatlichen Unterhaltskosten enthalten Wartung, Verschleißteilkosten und Kfz-Steuern bei einer angenommenen Jahresfahrleistung von 15.000 und 30.000 Kilometern ohne Wertverlust. Grundlage der Berechnung sind der Testverbrauch, eine dreijährige Haltedauer, Schadenfreiheitsklasse SF12 für Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung bei der Allianz inklusive Vergünstigungen für Garagenparker und die Beschränkung auf bestimmte Fahrer (nicht unter 21). SF12 beutet bei der Allianz einen Rabattsatz von 34 Prozent für die Haftpflicht und 28 Prozent für die Vollkasko.

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