DEFENDER AWARDS SHORTLIST BEKANNT GEGEBEN: VON DER RETTUNG BEDROHTER BÄREN BIS ZUM SCHUTZ DER WÄLDER

Die traditionsreiche britische Outdoor‑Marke Defender hat die Shortlist für die ersten Defender Awards bekannt gegeben. Die internationale Initiative wurde im April ins Leben gerufen, um lokale Naturschutz‑ und humanitäre Helden in vier Kategorien in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Australien, Japan und Südafrika zu würdigen und auszuzeichnen.

Die Initiative „Defender Awards“ läuft über insgesamt zwei Jahre. Die Gewinner erhalten jeweils einen robusten und leistungsstarken Defender Geländewagen zur Unterstützung ihrer wichtigen Arbeit, eine finanzielle Förderung in Höhe von 100.000 £ bzw. 120.000 Euro und Mentoring‑Unterstützung durch eine Expertengemeinschaft. Die Auswahlliste mit 56 Projekten reicht von Projekten zum Schutz und zur Erhaltung der Tierwelt bis hin zu einem Hautkrebs‑Screening‑Programm für abgelegene und gefährdete Gemeinden in Australien.

Mit den Defender Awards setzt die Marke ihr langjähriges Engagement für Naturschutz und humanitäre Zwecke fort, nachdem sie bereits seit 70 Jahren mit dem Britischen Roten Kreuz und seit 20 Jahren mit der afrikanischen Naturschutzorganisation Tusk zusammenarbeitet.

Eine Jury aus Fachleuten wird nun die 56 Projekte der Shortlist bewerten, um sieben Gesamtsieger zu ermitteln. Mark Cameron, Managing Director Defender, wird gemeinsam mit Dr. Moreangels Mbizah, einer simbabwischen Naturschutzbiologin und Gründerin der Wildtierschutzorganisation „Wildlife Conservation Action“, den Vorsitz der internationalen Jury übernehmen.

In der ersten Runde der nationalen Jurybewertung wurden Hunderte von Einreichungen auf eine Shortlist von 56 inspirierenden und vielfältigen Projekten reduziert. Das Niveau der Beiträge ist phänomenal, und die Vielfalt der Projekte auf der Shortlist zeugt von der Pionierarbeit, die lokale Naturschutz‑ und humanitäre Helden auf der ganzen Welt leisten. Mit diesen Auszeichnungen werden diejenigen gewürdigt, die sich jeden Tag dem Unmöglichen stellen, genau wie Defender. Unsere internationale Jury steht nun vor der schwierigen Aufgabe, sieben Gesamtsieger auszuwählen.
Mark Cameron
Managing Director Defender

Zu den weiteren Jurymitgliedern gehören der deutsche Abenteuerfotograf und Mitbegründer der größten Outdoor‑Community Europas „German Roamers” Max Muench und der Schweizer Forscher und Umweltschützer Bertrand Piccard, Gründer der Suchmaschine für Klimaschutzmaßnahmen Solar Pulse Foundation. Zu ihnen gesellen sich die italienische Schauspielerin und UNICEF‑Botschafterin Alessandra Mastronardi, der australische Fernsehmoderator und National Geographic‑Filmemacher Tyson Mayr sowie Michiaki Matsushima, ein Autor aus Japan, der sich mit Technologie und Nachhaltigkeit befasst.

Ich bin fest davon überzeugt, dass gemeinschaftlich geleitete Naturschutzprojekte Wildtiere retten können, sodass die Defender Awards wirklich etwas bewirken können. Indem wir kleine Wohltätigkeitsorganisationen in unseren Gemeinden fördern und unterstützen, helfen wir denen, die den Pioniergeist von Defender verkörpern. Unsere Shortlist umfasst mehr als 50 verdiente Beiträge, sodass die Jury nun die schwierige Aufgabe hat, die geeignetsten Projekte auszuwählen.
Dr. Moreangels Mbizah
Co‑Vorsitzende der Jury der Defender Awards

Die für die Defender Awards nominierten Beiträge werden anhand von vier Kriterien bewertet. Die Jury prüft, inwieweit jeder Beitrag zur gewählten Award‑Kategorie passt, bewertet die Wirkung des Projekts und stuft den Innovationsgrad der jeweiligen Aktivitäten ein. Darüber hinaus bewertet die Jury, inwieweit ein leistungsfähiger Defender 4×4 zum Erfolg jedes Projekts beitragen kann.

Reichhaltige Vielfalt und Innovation

Defender ist eine Marke mit einer klaren Zielsetzung und humanitären Wurzeln, die bis zu den ersten Land Rover‑Modellen der Serie von 1948 zurückreichen. Sie hat sich der Unterstützung von Helden verschrieben, die sich jeden Tag dem Unmöglichen stellen. Die Projekte in der engeren Auswahl decken ein breites Spektrum an Themen und Ansätzen ab, von der Sensibilisierung für Probleme bis hin zu direkten Maßnahmen zur Linderung von Leid oder zur Herbeiführung positiver Veränderungen.

In der Kategorie Defenders of the Land fällt unter anderem die Fondazione Sylva mit ihrem Projekt „A Forest for Arnesano“ im Südosten Italiens ins Auge. Die Organisation regeneriert verlassenes oder von der Mafia beschlagnahmtes Land und verwandelt es in Wälder für einheimische Arten, um die Artenvielfalt zu fördern, die Luftqualität zu verbessern und den Klimawandel abzuschwächen. Das vorgeschlagene Projekt zielt darauf ab, die Wiederaufforstung des Gebiets um Arnesano abzuschließen, und umfasst Bildungsaktivitäten für junge Menschen.

Es wird von Projekten mit ähnlichen Zielen aus Japan begleitet. Die Initiative „Next Common Labs“ betrachtet Wälder, Flüsse, Landschaften und Meere als miteinander verbundene Gemeinschaftsgebiete, die regeneriert und erhalten werden müssen. Der Erfolg des Pilotprojekts in Owase City in der Präfektur Mie führte zu einer bemerkenswerten Erholung der Population der Rotbauch‑Molche, einer potenziell bedrohten Art. Die Kinshizen Forest Creation Association Seedling Bank lagert unterdessen Setzlinge, um zukünftige Wälder zu schaffen und zu schützen. Sie stützt sich dabei auf den natürlichen Prozess „Misho“, bei dem bis zu 10 cm hohe Setzlinge jahrzehntelang im Schatten ruhen, um bis zu 10.000 Setzlinge zu lagern.

Ebenfalls nominiert ist die deutsche Organisation Patron e.V., die sich für den Schutz und die Wiederherstellung von Ökosystemen in Europa einsetzt. Mit partizipativen Projekten, die Natur‑ und Klimaschutz mit sozialem Engagement verbinden, schafft Patron e.V. nachhaltige Lebensräume für Menschen und Wildtiere und fördert eine neue Kultur der ökologischen Verantwortung.

Auf der Shortlist von Defenders of the Wild steht ein deutsches Projekt, das sich dem Schutz und der Wiederansiedlung heimischer Greifvögel verschrieben hat. Durch Zucht‑ und Auswilderungsprogramme, Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit leistet die Falknerei Burg Greifenstein einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser faszinierenden Tiergruppe und sensibilisiert Besucherinnen und Besucher für den Wert intakter Ökosysteme.

Die African Pangolin Working Group widmet sich der Behandlung und Rehabilitation des Temminck‑Pangolins. Diese gefährdete Art wird wegen ihres Fleisches und ihrer charakteristischen Schuppen gehandelt. Die eigens für diesen Zweck errichtete tierärztliche Einrichtung der Organisation, das Pangolarium, befindet sich im Lapalala Wilderness Reserve in Südafrika.

In der Kategorie Defenders of Humanity steht unter anderem das Projekt „Check Mate“ auf der Shortlist, dessen Ziel es ist, Menschen mit dem höchsten Hautkrebsrisiko in Australien – wo die Erkrankungsrate zwölfmal so hoch ist wie im weltweiten Durchschnitt – Früherkennungsdienste anzubieten. In den letzten zehn Jahren hat die Organisation mehr als 25.000 Untersuchungen durchgeführt und dabei über 600 potenzielle Melanome identifiziert.

Aus Deutschland stammt mit der K‑9 Pro Vermisstensuche eine Initiative, die sich auf die professionelle Suche nach vermissten Personen spezialisiert hat. Das Team aus speziell ausgebildeten Hunden und ehrenamtlichen Einsatzkräften arbeitet eng mit Polizei und Rettungsdiensten zusammen, um Menschen in Not schnell und effizient zu finden – eine Arbeit, die oft über Leben und Tod entscheidet.

Sapocycle in Deutschland verfolgt einen innovativen Ansatz zur Abfallreduzierung durch das Recycling gebrauchter Hotelseifen. Das Unternehmen möchte Menschen mit Behinderungen eine sinnvolle Arbeit bieten und gleichzeitig bedürftigen Menschen Zugang zu Hygiene ermöglichen. Jeden Monat transportiert es 1.500 Seifenstücke durch ganz Deutschland – eine Mission, die perfekt zu Defender passt

Unter den Nominierten für Defenders of the Sea befindet sich das Projekt theBlueHeart aus Deutschland. Es wurde vom Extremschwimmer André Wiersig ins Leben gerufen und zielt darauf ab, das Bewusstsein für Umweltprobleme wie Plastikverschmutzung und Überfischung zu schärfen und Empathie dafür zu wecken. In Großbritannien hat es die Initiative „Women in Ocean Science“ auf die Shortlist geschafft. Sie konzentriert sich darauf, die nächste Generation weiblicher Führungskräfte im Bereich Meeresforschung zu stärken und durch drei von Frauen geleitete Küstenexpeditionen Meeresforschung, Renaturierung und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Aus Frankreich stammt das Projekt „Blue Carbon Gardeners“, das sich zum Ziel gesetzt hat, Unterwasserwälder wiederherzustellen, die für die Kohlenstoffbindung verantwortlich sind, die marine Biodiversität zu unterstützen und vor Küstenerosion zu schützen. Das Projekt mit Sitz in der Bucht von Calvi auf Korsika nutzt eine innovative Methode, bei der natürliche Posidonia‑Seegras‑Stecklinge mit biologisch abbaubaren Klammern transplantiert werden, um Schäden durch das Ankern von Booten zu beheben. Diese Initiative wird im gesamten Mittelmeerraum Resonanz finden.

Alle 56 nominierten Projekte finden Sie unter: landrover.com/defender‑awards – Die sieben Gewinner werden im Laufe des Jahres bekannt gegeben.

 

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