Das britische Auto-Magazin Auto Express hat in der aktuellen Ausgabe den Kia Niro EV gegen den BYD Atto 3 antreten lassen. Am Ende ist es ein ganz knappes Rennen zwischen den beiden Kompakt-SUVs mit sehr ähnlichen Akku- und Ladeeigenschaften, welches das chinesische Modell hauchdünn vor dem Südkoreaner für sich entscheidet.
Die Tester attestierten dem BYD Atto 3 mit seinem 60,5 kWh fassenden Akku vor allem wegen seiner sehr guten 360-Grad-Kamera raffinierten Komfort, der selbst in der Stadt die Navigation deutlich vereinfache. Zudem sei das Innendesign „funky“ – auch wir berichteten bereits über die ausgefallene Optik – und Gimmicks wie das drehbare Mitteldisplay. Überhaupt sei der BYD für seinen Preis sehr gut ausgestattet und gut verarbeitet.
Niro EV ist sehr effizient
Beim Kia mit 64,8 kWh Akkukapazität lobten die Tester den großzügigen Innenraum, der in beiden Sitzreihen für angenehme Atmosphäre sowie für ordentlich Stauraum sorge. Die Fahreigenschaften seien besser als beim BYD, die Garantie bei Kia deutlich länger. Die Effizienz des Fahrzeugs in dieser Klasse sei zudem schwer zu überbieten – davon konnten auch wir uns bereits überzeugen.
Als Kritikpunkte am Atto 3 nannten die britischen Kollegen ergonomische Schwächen, die Fahreigenschaften seien mitunter schwammig, der Antrieb „uninspiriert„, die Lenkung verbesserungswürdig. Wenn BYD diese Punkte in den Griff bekommen würde, könnte das Fahrzeug noch deutlich besser abschneiden, konstatieren die Tester.



