Der Volvo XC60 vereint Verbrennungsmotor und Elektromotor unter seinem 4,70 Meter langen Blechkleid. Beide Aggregate hängen dabei an der Leine: Der Tank des Vierzylinders fasst dabei bis zu 71 Liter Super, der Akku des E-Motor nimmt maximal knapp 15 Kilowattstunden Speicherkapazität zu sich. Das reicht allemal, um sich auf Spurensuche an dem Strome – der Donau – zu begeben.
Ist es jetzt die Brigachquelle? Oder doch die Bregquelle? Beide in Furtwangen gelegen. Oder doch die Donauquelle in Donaueschingen, die dann nach hundert Metern unterirdischer Reise in die viel größere Brigach mündet?
Oder ist es dann flussabwärts etwa 500 Meter weiter, wo sich Brigach und Breg vereinen? Man weiß ja noch: „Brigach und Breg, bringen Donau zu Weg.“ Und überhaupt. Die Donau versickert dann doch da irgendwo im Schwarzwald auch noch. In Immendingen. Also wo ist denn nun wirklich der Ursprung der Donau?
Gestritten wird darüber bereits seit Jahrhunderten. Vielleicht ist es auch deshalb bei der Donau interessant, dass ihre Länge – laut Wikipedia sind es 2857 Kilometer – von der Mündung ins Schwarze Meer gemessen wird und eben nicht von der Quelle (oder den Quellen) an. Es hilft also nichts. Spurensuche vor Ort ist angesagt.
Nun: Nur mit Strom zum 550 Kilometer entfernten Ursprung des Stroms ist dann aufgrund der erwartbaren Ladestopps doch etwas langwierig. Ein Plug-in-Hybrid, wie etwa der allradgetriebene Volvo XC60 T6 in der nobel-sportlichen Ausstattungslinie R-Design ist da schon eine gute Wahl.
Da stromert man in der Praxis rund 65 Kilometer weit, wobei der Plug-in im E-Modus auf maximal 125 km/h beschleunigt, den Rest bis zur 180-km/h-Grenze übernimmt dann der Vierzylinder.
Das ist auf deutschen Autobahnen ganz angenehm, wenn dann der teilautonom fahrende XC60 auf der dritten Spur braust – und sich der Realverbrauch deutlich über die Acht-Liter-Marke erhebt, weil natürlich der Akku längst leer ist.




