Der Volvo XC60 wurde für das Modelljahr 2026 überarbeitet, doch die Änderungen sind marginal. Hat Volvo der Mut verlassen, oder war schlicht nicht viel zu tun? Test des gelifteten XC60.
Hat der Volvo XC60 das ewige Leben? Es scheint fast so, denn die zweite Generation ist bereits seit 2017 auf dem Markt, wurde 2021 leicht überarbeitet und 2025 ein weiteres Mal. So feiert der XC60 bald sein Zehnjähriges und ist damit ungewöhnlich lange auf dem Markt. Das aktuelle Modell hat der ADAC als Plug-in-Hybrid T6 getestet.
Volvo XC60: Nur wenig Neues
Umso erstaunlicher, wie schmalspurig die Neuerungen ausgefallen sind. Außen beschränken sie sich auf einen neuen Kühlergrill, ein paar zusätzliche Farben, ein neues Raddesign und minimale Änderungen am Erscheinungsbild der Heckleuchten. Dass hier das „neue“ Modell vor einem steht, muss man wirklich wissen.
Innen verhält es sich ähnlich. Das Cockpit-Layout ist im Prinzip gleich geblieben, und damit bleibt es auch bei dem hochwertigen Ambiente mit edlen Materialien, skandinavisch-zurückhaltender Eleganz und bester Verarbeitung. Wer genau hinsieht, erkennt eine umgestaltete Mittelkonsole, auf der sich Smartphones induktiv laden lassen, neue Cupholder und einen geänderten Bildschirm.
Der Touchscreen ist nicht mehr „plan“ im Armaturenbrett integriert, sondern steht etwas heraus, misst 11,2 Zoll und ist damit nicht zu groß und nicht zu klein. Eine neue Bedienoberfläche mit integrierten Google-Diensten erleichtert die Bedienung. Häufig gebrauchte Funktionen finden sich in einer feststehenden Leiste, so auch die virtuellen „Tasten“ für Klimaanlage und Fahrzeugeinstellungen. Der Bildschirm reagiert flüssig und die Darstellung ist noch einmal etwas brillanter als vorher.
Antriebsseitig ist es beim Mildhybrid namens B5 mit 184 kW/250 PS und den beiden Plug-in-Hybriden T6 mit nunmehr 257 kW/350 PS und T8 Twin Engine mit 335 kW/455 PS Systemleistung geblieben. Dieselmotoren gibt es keine.


