Die Cross Country-Modelle von Volvo haben eine lange Tradition – und stehen für eine Mischung aus Alltagstauglichkeit, robustem Auftritt und leichter Offroad-Kompetenz. Mit dem neuen Volvo EX30 Cross Country (2025) bringt der schwedische Hersteller das Konzept nun erstmals in die Elektrowelt. Seine Stärken und Schwächen klären wir bei einer ersten Testfahrt.
Erste Testfahrt: Neuer Volvo EX30 Cross Country (2025) nach bewährter Rezeptur
Während die bisherigen Cross Country-Modelle reichlich Platz boten, fällt der neue Volvo EX30 Cross Country (2025) im Vergleich eher kompakt aus. Ob als Crossover oder höhergelegter Kompaktwagen interpretiert – die neue Variante erhält typische Merkmale wie 19 mm mehr Bodenfreiheit, mattschwarze Anbauteile, modifizierte Schürzen sowie Dachreling und einen Kühlergrilleinsatz mit einer topografischen Gravur des Kebnekaise, dem höchsten Berg Schwedens. Optional sind 18-Zoll-Räder mit grobstolliger Bereifung erhältlich, die die Geländetauglichkeit erhöhen sollen. Volvo positioniert das Modell als eigenständiges Erlebnis, nicht nur als Ausstattungslinie. Passend dazu gibt es Zubehör wie Dachträger, Schmutzfänger oder eine elektrische Anhängerkupplung.
Fahrleistungen auf Sportwagenniveau
Die technische Basis bildet beim neuen Volvo EX30 Cross Country (2025) die Performance-Variante mit Allradantrieb. Zwei Elektromotoren liefern hier eine Systemleistung von 311 kW (422 PS) und 543 Nm Drehmoment. Damit gelingt der Sprint auf 100 km/h in 3,7 s – lediglich 0,1 s langsamer als beim regulären EX30 Twin Motor. Für ein kompaktes Familien-SUV ein beachtlicher Wert. Die Reichweite nach WLTP beträgt mit 19-Zoll-Rädern und Standardreifen bis zu 425 km. Mit All-Terrain-Bereifung sinkt dieser Wert auf 370 km. In Anbetracht heutiger Standards fällt das eher knapp aus – insbesondere, wenn auch längere Strecken oder Touren ins Grüne anstehen.
Der 69-kWh-Akku ist im aktuellen Vergleichsfeld eher durchschnittlich groß, lässt sich aber bei der ersten Testfahrt schnell laden. An Schnellladesäulen sind per Gleichstrom (DC) bis zu 153 kW möglich, was ein Nachladen von zehn auf 80 Prozent in etwa 26 min erlaubt. Wechselstrom-Laden mit 11 kW (AC) gelingt in rund sieben Stunden. Das genügt für den Alltag – zumal echte Offroad-Einsätze ohnehin selten sein dürften.




