Am kommenden Samstag heißt es „Startbahn frei“ für Jaguar TCS Racing beim ersten Europa-Wochenende der ABB FIA-Formel E-WM 2023. Um 15 Uhr springt die Startampel zum ersten Lauf des Berlin E-Prix auf Grün; gefolgt am Sonntag zur selben Uhrzeit, wenn der dann achte von 16 Wertungsläufen der Saison über die Bühne geht.
Am kommenden Samstag heißt es „Startbahn frei“ für Jaguar TCS Racing beim ersten Europa-Wochenende der ABB FIA-Formel E-WM 2023. Um 15 Uhr springt die Startampel zum ersten Lauf des Berlin E-Prix auf Grün; gefolgt am Sonntag zur selben Uhrzeit, wenn der dann achte von 16 Wertungsläufen der Saison über die Bühne geht.
Die deutsche Hauptstadt ist der einzige Ort im Rennkalender, den die Formel E seit ihrer ersten Saison (2014/15) jedes Jahr besucht hat. 2016 machte die Rennserie einmalig in der Innenstadt Halt; alle anderen Events liefen auf dem Vorfeld des stillgelegten Flughafens Tempelhof. Die anspruchsvolle Piste mit ihrem reifenstrapazierenden Betonbelag ist 2,355 Kilometer lang und hat zehn Kurven; anders als in den Vorjahren wird diesmal an beiden Tagen die identische Streckenführung gefahren.
Mit den neuen Generation-3-Modellen dürfen sich nun auch die Berliner Fans auf eine neue Dimension des elektrischen Motorsports freuen. Wie aufregend die neuen E-Renner sind, belegt der neue Top-Speed-Rekord, mit dem sich Jaguar-TCS-Racing-Pilot Sam Bird in die Geschichtsbücher der Formel E eintrug: im Qualifying für das Brasilien-Rennen wurde sein I- TYPE 6 mit 264,2 km/h gemessen – so schnell wie noch nie seit Einführung der elektrischen Rennserie.
Das starke Ergebnis von Jaguar TCS Racing beim sechsten Lauf in São Paulo unterstrich nicht nur die Performance des Jaguar I-TYPE 6, sondern auch die Entschlossenheit und bestens eingespielte Teamarbeit der britischen Mannschaft. Eine Kombination aus geschicktem und taktischem Rennverhalten beider Fahrer, einer starken Rennstrategie und einem hocheffizienten Jaguar-Antriebsstrang bescherte Jaguar TCS Racing ein Doppel- Podium und die schnellste Rennrunde. Sowie den Sprung auf Platz 3 in der Teamwertung. Mit diesem Resultat im Rücken will Jaguar nun in der zweiten Saisonhälfte weiter ganz oben mitmischen und weitere Glanzlichter setzen.
Nach dem zweiten Berlin-Rennen steht am Montag die lang erwartete Rückkehr des Rookie- Tests auf dem Programm. Dann erhalten hoffungsvolle Nachwuchspiloten die Möglichkeit, über einen kompletten Tag erstmals ein Gen3-Auto zu erleben und sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.
São Paulo war für alle bei Jaguar TCS Racing ein sehr denkwürdiges Rennen, und wir sind alle sehr stolz auf diese Leistung. Ein Rennen wie dieses gibt uns Selbstvertrauen und den Glauben daran, was wir in diesem Jahr erreichen können. Wir werden unser Bestes geben, um ähnliche Leistungen folgen zu lassen. Wir sind jedoch nicht selbstgefällig und wissen, dass es harte Arbeit, die Wiederholung von Prozessen und Abläufen und etwas Glück sind, die zu Ergebnissen wie in São Paulo führen. Berlin ist eine Strecke, mit der wir sehr vertraut sind, aber in diesem Jahr müssen alle Teams einen kompletten Neustart hinlegen. Das Gen3-Auto ist komplett neu und wir fahren auf neuen Hankook-Reifen, die sich auf dem einzigartigen Belag der Tempelhofer Strecke ganz anders verhalten werden. Wir haben in dieser Saison bisher auf allen Rennstrecken unseren Speed gezeigt, so dass ich glaube, dass wir eine gute Basis haben, von der aus wir unsere Performance weiter steigern können.
JAMES BARCLAY
JAGUAR TCS RACING TEAMDIREKTOR
São Paulo war auch für mich ein ganz besonderer Moment; die Stadt, die Atmosphäre und das gesamte Erlebnis machten das Wochenende für mich unvergesslich. Wieder auf dem Podium zu stehen und mit dem Team zu feiern, hat mir jetzt das Feuer für Berlin gegeben. Ich freue mich darauf, den Jaguar I- TYPE 6 auf dieser wohlvertrauten Strecke zu fahren, und ich weiß, dass das ganze Team viel Arbeit investieren wird, um das Maximale für uns herauszuholen
MITCH EVANS
JAGUAR TCS RACING PILOT, #9
Nach dem Ergebnis in Brasilien fühle ich mich wirklich positiv. Ich wusste, dass das Team und ich diese Leistung in uns hatten, und ich bin froh, dass wir meinen zweiten Podestplatz der Saison einfahren konnten. Jetzt geht es nach Berlin, und ich weiß, dass ich noch mehr liefern kann und entschlossen bin, weiterhin gute Punkte zu holen.
SAM BIRD
JAGUAR TCS RACING PILOT, #10
Berlin ist eine so nur einmal zu findende Strecke im Rennkalender – mit einigen langen und schnellen Kurven sowie einem ungewöhnlichen Belag. Ich nenne ihn ‚pebblemac‘, weil er aus großen Betonblöcken besteht, in deren Oberfläche Kieselsteine – die pebbles – eingedrückt sind. Diese Steine wirken aggressiv auf die Reifen, und obwohl die Rennrunde kurz ist, ist der prozentuale Anteil der Zeit, die in den Kurven verbracht wird, recht hoch. Als Folge muss das Set-up des Autos auf den Kurventyp und den einzigartigen Zyklus der Reifen abgestimmt werden. Außerdem ist auch das Energiemanagement in Berlin knifflig. Es gibt also viel zu bedenken, aber es ist eine großartige Strecke, um dort Rennen zu fahren!
PHIL CHARLES
TECHNISCHER LEITER, JAGUAR TCS RACING




