Honda bringt das Sportcoupé Prelude zurück. Mit Hybridmotor passt er technisch gut in die Zeit, doch ist er mit dem Antrieb sportlich genug? Erste Testfahrt!
Ein Hybridantrieb in einem Sportcoupé? Das passt auf den ersten Blick nicht so recht zusammen, schließlich soll ein solcher Motor in erster Linie brav und sparsam sein. Doch im Falle des neuen Prelude könnte die Kombination mehr Emotionen wecken: Der Motor klingt wie ein handgeschalteter Benziner.
Neuer Prelude mit knackiger Größe
Auf Modellbezeichnungen mit Tradition zurückzugreifen, liegt im Autogeschäft schon länger im Trend. Anders als viele Konkurrenten klebt Honda die Namensplakette jedoch nicht einfach ans Heck eines beliebigen SUVs, sondern bleibt dem Segment des Vorgängers treu.
Als 2001 der bislang letzte Prelude in Deutschland verkauft wurde, handelte es sich ebenfalls um einen sportlich geschnittenen 2+2-Sitzer mit zwei Türen und fließender Dachlinie. In einer Zeit, in der Sportwagen unterhalb der absoluten Luxusliga eine Seltenheit sind, fällt der Prelude auf.
Die Neuauflage fällt mit 4,53 Metern eine halbe Handbreit kürzer aus, was vor allem an der für Erwachsene nahezu unbrauchbaren Rücksitzbank spürbar wird. Vorne geht es dafür relativ luftig zu, selbst größere Europäer finden bequem Platz.
Und auch der Kofferraum unter der großen Klappe reicht für das Gepäck beim Kurzurlaub zu zweit. Dank umklappbarer Rücksitzlehnen ist auch der große Wocheneinkauf kein Problem – auch wenn die Sachen beim Ein- und Ausladen über eine hohe Kante gehievt werden müssen.
Ambiente und Bedienkonzept im Cockpit fallen dabei relativ klassisch aus: Der Touchscreen bleibt klein, vieles wird immer noch über physische Knöpfe und Rädchen bedient, die sich wertig anfassen und satt klicken.




