Kurztest Mazda CX-30

Piepsen, meckern, gegenlenken – auch der Mazda CX-30 muss den Fahrer jetzt mehr als früher bevormunden. Gleichzeitig lassen sich stabil und leicht bedienbar Smartphone-Inhalte via Android Auto oder Apple Carplay in die Infotainment-Welt des Japaners einbinden. Außerdem behält ein inneres Auge den Fahrer im Blick und ermahnt diesen zur Aufmerksamkeit.

Der erste Eindruck

Der CX-30 weiß mit flacher Front und Coupéheck noch immer zu gefallen. Trotz seiner 4,40 Meter wirkt er fast zierlich. Schokoladenseite ist die Front mit chromgerahmtem Kühlergrill und schlitzartigen Leuchten, die mit optionaler LED-Matrix-Technik hell und zudem geschickt per Fernlichtautomatik adaptiv blendfrei das Umfeld ausleuchten. Innen gibt es ausreichend Platz, der 430-Liter-Kofferraum lässt sich auf über 1.400 Liter erweitern.

Optimiertes Infotainmentsystem

Wichtigste Neuerung ist das optimierte Infotainmentsystem. Unser Android-Smartphone konnte sich per Bluetooth stabil mit dem Bordsystem verbinden, was die Nutzung des Handys als Medienquelle oder das Anzeigen der Goolge-Maps-Navigation auf dem nun auch berührungsempfindlichen und auf 10,2 Zoll gewachsenen Display erlaubt. Gefallen hat uns die Kameraüberwachung des Fahrers, da der CX-30 zwar aufmerksam, jedoch nicht übertrieben streng maßregelte, falls der Fahrerblick abschweifte. Auch das Meckern bei Tempolimit-Überschreitung war nicht zu aufdringlich. Ein Tastendruck reicht, um es zu deaktivieren.

Fahrverhalten vom Mazda CX-30

Unser Testexemplar mit dem mittelstarken E-Skyactiv G 150 (110 kW/150 PS) in Kombination mit 6-Gang-Automatik haben wir als gute Wahl erlebt. Wer dem Zwei-Liter-Vierzylinder Drehzahlen entlockt, kann in 10 Sekunden Tempo 100 und maximal 194 km/h erreichen. Selbst bei Topspeed liegt der CX-30 verbindlich auf der Straße, die Lenkung ist angenehm mitteilsam, das straffe Fahrwerk auf einen aktiven Fahrstil ausgelegt. Die Automatik wechselt geschickt und sanft die Gänge, schaltet aber im Vergleich zu moderneren Achtstufen-Automaten etwas behäbiger. Beim Verbrauch blieb der mild hybridisierte und gelegentlich zwei Zylinder abschaltende Benziner trotz vorwiegend flott gefahrener Autobahntouren mit 7,1 Litern auf dem Teppich

weiterlesen auf firmenauto.de

Diese Woche meistgelesen:

HONDA ERWÄGT NEUEN SPORTWAGEN

Honda feiert 2023 sein 75-jähriges Bestehen. Die Japaner könnten...

JAGUAR F-PACE

Ein SUV und dennoch ein Jaguar, wie er sein...

Resturlaub..

In den letzten Tagen war ich schreibfaul. Nicht, weil...

Innovation der Saison

Um die E-Mobilität für alle interessant zu machen, sind...

Polestar 2 „BST edition 270“ als Verkörperung der Polestar DNA

Polestar erweitert mit der Einführung des Polestar 2 BST...

Volvo EX90 – Sitzprobe im Skandinavischem-E-SUV

Der EX90 macht einen großen Schritt Richtung vollelektrischer Zukunft....

Zuletzt gepostet

Augen für Gemini: Volvo Cars und Google heben Fahrerlebnis auf die nächste Stufe

„Hey Google, kann ich hier parken?”: Wer einen Volvo...

Volvo EX30 Cross Country

Der Volvo EX30 ist ein vollelektrisches Kompakt-SUV, das seit...

Volvo V60: Der vielseitige Premium-Kombi im Test

Der Volvo V60 überzeugt als sicherer und geräumiger Kombi...

Jaguar Type 01: Wir fahren das meistkritisierte Auto der Welt

In Gaydon scheint die Sonne. Und doch heißt das...

Erste Jaguar Prototypen-Fahrt

Der große Moment für Jaguar rückt näher: Die Enthüllung...

Jaguar Type 01: Name von elektrischem GT bekannt gegeben

Jaguar bereitet nach der Einstellung seines bisherigen Modellangebots einen...

Jaguars Elektro-GT Type 01 zeigt sich erstmals in Monaco

Jaguar hat den Namen seines neuen Elektro-GT bestätigt: Das...

Alles auf Null: Kann der Type 01 das Erbe von Jaguar retten?

Jaguar Type 01: Die radikale Häutung der britischen RaubkatzeManchmal...
spot_img