Der neue Honda CR-V im Test: Wo der Plug-in-Hybrid brilliert – und wo nicht

Vom Namen sollte man sich nicht abschrecken lassen. Im Taufschein steht zwar „Honda CR-V e:PHEV 2.0 i-MMD Hybrid Advance Tech 2 WD“. Aber „der große Honda mit Stecker“ tut es auch, um den Neuzugang in der SUV-Palette der Japaner von seinen Artgenossen zu unterscheiden.

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Die sechste Generation der erfolgreichen SUV-Reihe von Honda gibt es jetzt nämlich nicht nur mit dem aus dem Civic bekannten speziellen Hybrid-Antrieb von Honda, sondern erstmals auch als Plug-in-Hybrid.

Dazu musste technisch nicht viel nachgerüstet werden. Im Wesentlichen ist die Speicherbatterie größer geworden (17,7 kWh), was in der Theorie für bis zu 81 km elektrischer Reichweite sorgen sollte.

In der Testpraxis – und bei Herbst-Temperaturen weit unter den für die Batterie idealen 25 Grad – lautete die Prognose des Bordcomputers bei vollgeladener Batterie immerhin noch 62 km. Aus denen im Fahrbetrieb schlichte 50 km wurden, bevor sich der Vierzylinder wieder zum Dienst meldete, um den normalen Hybrid-Betrieb zu gewährleisten. Bei dem ja der Benziner hauptsächlich dazu da ist, Strom für den Elektromotor zu erzeugen.

Apropos Temperaturen: Der große Japaner hat es offenbar nicht so ganz mit der Kälte. Nach einer Nacht im Freien bei einstelligen Plusgraden verweigerte er das Anfahren im EV-Modus mit dem Hinweis, dass die Motortemperatur zu niedrig dafür sei. Erst nachdem sich das ganze Werkl am hörbar arbeitenden Zweiliter-Benziner gewärmt hatte, konnte wieder in den reinen Elektromodus zurückgekehrt werden.

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