Polestar Precept feierte Österreichdebüt im Rahmen der Vienna Design Week

Am Freitag, 16. September 2022, lud Polestar (Nasdaq: PSNY) anlässlich der Vienna Design Week zu einem Abend im Zeichen nachhaltigen Designs. Als General Partner des Festivals rückte der schwedische Hersteller von Elektro Performance Fahrzeugen skandinavischen Minimalismus und innovative Materialien in den Fokus. Maximilian Missoni, Global Head of Design, präsentierte mit dem Polestar Precept die Zukunftsvision der Marke in Bezug auf Design, Nachhaltigkeit und Technologie.

Erstmals vorgestellt wurde der Polestar Precept 2020 als Konzeptfahrzeug, das viel eher eine Absichtserklärung ist. Denn der Precept bringt Polestars Engagement für eine nachhaltige Mobilität in der Zukunft zum Ausdruck. Eine Serienfertigung als Polestar 5 soll 2024 in Produktion gehen. Die Entwicklung, die von Ingenieurteams in Großbritannien und Schweden geleitet wird, können Interessierte in der YouTube Dokumentation „Precept: From Concept to Car“ mitverfolgen.

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Der Name „Precept“ steht für Polestars zeitgenössische Ausrichtung und unterstreicht, dass das Fahrzeug ein Manifest für die Zukunft ist. Sportlich, mit klaren Linien und einer minimalistischen Ästhetik gibt Polestar Precept einen Vorgeschmack auf zukünftige Polestar Modelle. Die Proportionen des Fahrzeugs definieren seine Form basierend auf einer zurückhaltenden Oberfläche und dem Fokus auf aerodynamische Effizienz. Ein 3,1-Meter-Radstand verleiht dem viertürigen Grand Tourer eine sehr niedrige, schlanke Silhouette und schafft dennoch genug Platz für einen großen Akku und zugleich genügend Beinfreiheit und Kopfraum für Passagiere.

Der Kühlergrill wird durch die sogenannte Polestar SmartZone ersetzt und symbolisiert den Wandel vom Atmen zum Sehen. Ein bei Elektrofahrzeugen überflüssiger Bereich, der bei Verbrennungsmotoren dazu dient, Luft zu den Motorkühlern zu leiten, wird nun zum Zentrum für Sicherheitssensoren und Fahrerassistenzfunktionen. Hinter einem transparenten Panel für intelligente Hardware befinden sich zwei Radarsensoren und eine hochauflösende Kamera. Der auf dem Glasdach montierte LIDAR-Pod ermöglicht optimale Sicht zur Verbesserung der Fahrassistenzsysteme. Die markanten LED-Scheinwerfer wurden zudem weiterentwickelt: Polestar interpretiert Thors Hammer neu und setzt auf getrennte Elemente, was dem Fahrzeug eine dynamische Optik verleiht.

Über der SmartZone verfügt Precept über einen integrierten Frontflügel, der den Luftstrom über die lange Motorhaube beschleunigt. Dadurch kann sich Luft früher an der Oberfläche festsetzen. Die Aerodynamik und Reichweite des Fahrzeugs werden so verbessert. Am Heck erstreckt sich die breite Rückleuchte über die gesamte Breite des Fahrzeugs bis in die vertikalen, aerodynamischen Flügel – ein weiteres Merkmal, das dem leichten Design Nachdruck verleiht.

Herkömmliche Seitenspiegel werden durch Kameras ersetzt, die sich jeweils entlang eines aerodynamischen Arms nach außen erstrecken. Im Inneren weicht der traditionelle Rückspiegel einem digitalen Bildschirm. Das Bild wird von einer Weitwinkelkamera am Heck des Fahrzeugs aufgenommen. Durch das Fehlen einer herkömmlichen Heckscheibe erstreckt sich das Glasdach des Polestar Precept hinter den Rücksitz. Die Heckklappe selbst wurde mit einer größeren Öffnung und höher montierten Scharnieren ausgestattet, um den Zugang zu erleichtern.

Polestar ist überzeugt davon, dass die Zusammenarbeit mit Experten, die Weiterentwicklung beschleunigt und den Kunden so die besten Technologien zur Verfügung stellen zu können. Das Interieur von Precept ist nachhaltig, basierend auf neuen Materialien und Prozessen. Ebenso baut die Entwicklung der Benutzeroberfläche auf aktuellen Partnerschaften, beispielsweise mit Google, auf und garantiert die Konzentration von fachlicher Expertise auf diversen Gebieten im Fahrzeug.

Nachhaltige neue Innenausstattungsmaterialien vereinen modernen Hightech-Luxus mit reduzierter Umweltbelastung. Die Verbundwerkstoffe von Bcomp für Innenverkleidungen und Rückenlehnen, die aus Flachs hergestellt werden, bieten gegenüber herkömmlichen Materialien erhebliche Verbesserungen, darunter eine Gewichtsersparnis von bis zu 50% und eine Reduzierung des Verschnitts von Kunststoffen um bis zu 80%.

Die Sitzflächen werden aus recycelten PET-Flaschen im 3D Verfahren gestrickt, die Polster und Kopfstützen aus recyceltem Korkvinyl, während die Teppiche aus recycelten Fischernetzen hergestellt werden. Diese Elemente definieren einen neuen Premium-Luxus und eine Abkehr von bisherigen Konventionen basierend auf Leder, Holz und Chrom.

„Durch Verwendung innovativer Materialien setzen wir auf hochwertige und moderne Alternativen, ohne Kompromisse in Sachen Design und Haptik einzugehen. Wir betrachten eine nachhaltige Materialauswahl als Möglichkeit, unsere Vorstellung von ‚Premium‘ neu zu definieren“, so der in Graz geborene Polestar Designchef Maximilian Missoni bei der Präsentation des Polestar Precept während der Vienna Design Week.

Die nächste Generation des Android basierten Infotainmentsystem münzt auf der engen Zusammenarbeit von Polestar mit Google. Ein vergrößerter 15-Zoll-Touchscreen in der Mitte ergänzt das 12,5-Zoll-Fahrerdisplay. Beide sind durch einen beleuchteten Rahmen verbunden, der den gesamten Innenraum umfasst. Auffallendes Highlight: Das charakteristische Polestar Emblem schwebt holographisch in einem massiven Stück schwedischen Kristalls zwischen den Kopfstützen der Rücksitze. Die Anzeige unterstützt die Weiterentwicklung einer personalisierten und dynamischen digitalen Schnittstelle und enthält außerdem eine Reihe intelligenter Sensoren. Eye Tracking erfasst den Blick des Fahrers und steuert den Inhalt der verschiedenen Bildschirme entsprechend. Näherungssensoren verbessern auch die Benutzerfreundlichkeit des mittleren Displays während der Fahrt.

Polestar Precept unterstreicht den besonderen Stellenwert, den Design bei Polestar einnimmt. Fest in den Markenwerken verankert spielt Design besonders auf dem Weg zu Netto-Null-Emissionen eine wichtige Rolle. Zu sehen ist er noch bis 26. September im Polestar Space Vienna (Wallnerstraße 5, 1010 Wien).

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